Netzwerk Seelische Gesundheit

Seelische Gesundheit in der Landeshauptstadt Potsdam

Die körperliche und seelische Gesundheit sind gleichermaßen wichtig für das Wohlbefinden der Menschen (Weltgesundheitsorganisation – WHO, 2011). Im Europäischen Pakt für psychische Gesundheit und Wohlbefinden wird psychische Gesundheit als ein Menschenrecht anerkannt (Europäische Union – EU & WHO, 2008). Seelische Gesundheit ist maßgeblich mit Lebensqualität verbunden und „wirkt sich positiv auf Lernen, Arbeiten und eine aktive Teilnahme an der Gesellschaft aus“ (EU & WHO, 2008). „In modernen Industrie-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaften treten körperliche Kraft und Ausdauer in den Hintergrund und mentale Leistungen in den Vordergrund“, wodurch psychische Störungen und Beeinträchtigungen immer mehr an Bedeutung erlangen (Robert Koch-Institut – RKI, 2015). Schätzungen zufolge haben etwa 11 Prozent der europäischen Bevölkerung (fast 50 Millionen Menschen) psychische Störungen (EU & WHO, 2008). Psychische Störungen haben enorme Auswirkungen für die erkrankte Person, die Familie und das persönliche Umfeld und führen mittlerweile am häufigsten zu krankheitsbedingten Behinderungen (RKI, 2015; EU & WHO, 2008). Neben den umfänglichen persönlichen Auswirkungen führen psychische Störungen auch zu großen Belastungen der Gesundheits-, Bildungs-, Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialsysteme (EU & WHO, 2008).

In der Landeshauptstadt Potsdam ist die Psychiatriekoordination im Fachbereich Soziales und Gesundheit in der Arbeitsgruppe Planung und Steuerung verortet. Die Psychiatriekoordination übernimmt koordinierende und steuernde Aufgaben in der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen.

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