Aktion Stolpersteine

Stolpersteine in Potsdam

2008 wurden erstmals STOLPERSTEINE in Potsdam verlegt, um an das Schicksal der jüdischen Opfer und an die historischen Ereignisse in der Stadt zu erinnern.» mehr

Julius und Marta Back, geb. Lippmann

Das Ehepaar Back führte in Potsdam eine Bäckerei. 1942 wurden sie nach Theresienstadt deportiert. Dort starb Julius nach wenigen Wochen an den Folgen der Haft. Marta gelangte im Februar 1945 in die Schweiz und überlebte in Freiheit.» mehr

Franz Bernhard

Franz Bernhard, Inhaber eines angesehenen Bankgeschäftes in der Potsdamer Innenstadt, wurde als Jude in der Nazizeit seines gesamten Eigentums beraubt. Er und sein Sohn starben im Konzentrationslager.» mehr

Theodor und Helene Dornbusch, geb. Rheingold

Der Ingenieur Theodor Dornbusch, der bei Orenstein und Koppel tätig war, lebte mit seiner Frau Helene in Babelsberg. Am 13. Januar 1942 ins Ghetto Riga deportiert, nahmen sie sich wenige Tage später dort das Leben.» mehr

Margot Falkenburg, geb. Brauer

Margot Falkenburg, Tochter einer bürgerlichen Potsdamer Familie, konnte durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges aus Nazideutschland nicht mehr emigrieren. Sie wurde in verschiedene KZ deportiert und im Januar 1945 ermordet.» mehr

Familie Gormanns

Die Familie Gormanns wohnte hinter dem Alten Rathaus am heute nicht mehr existierenden Blücherplatz und zuletzt in der heutigen Ludwig-Richter-Str. 30. Zur Familie gehörten Siegfried Gormann, geb. am 1. Januar 1878, seine Frau Paula Gormann, geb. am 13. April 1888 sowie beiden Söhne Kurt, geb. am 19. September 1919, und Walter, geb. am 15. Mai 1925.» mehr

Samuel Guttmann

Samuel Guttmann, der Oberkantor der Potsdamer Synagoge, wurde am 28. Oktober 1942 im Alter von 63 Jahren gemeinsam mit weiteren 99 Personen im „Alterstransport I/72" aus Berlin in das Lager Theresienstadt deportiert.» mehr

Dr. Gustav Herzfeld

Gustav Herzfeld wurde am 7. Mai 1861 in New York in eine Bankiers-Familie hineingeboren. Die Eltern stammten aus deutschen Familien, die in die USA ausgewandert waren, jedoch später in ihr Heimatland zurückkehrten. 1903 zog Gustav Herzfeld mit seiner Frau Elise, geborene Hemmerling, und dem Sohn Joachim nach Potsdam. Er ließ eine Villa in der heutigen Geschwister-Scholl-Straße Nr. 54 errichten. Durch den Austausch mit Verlegern, Schriftstellern und Industriellen bereicherten sie das kulturelle Leben in Potsdam. Ein Jahr vor seiner Zulassung als Anwalt trat Herzfeld in der Berliner Petri-...» mehr

Moritz Max Hirschbruch

Moritz Max Hirschbruch war Inhaber einer Lebensmittelgroßhandlung mit Sitz in der Brauerstraße 6. Sein Leben endete im Konzentrationslager Theresienstadt. Moritz Hirschbruch wurde am 20.3.1876 in Czersk in Westpreußen geboren.» mehr

Wilhelm Kann

Wilhelm Kann war der letzte Jude, der in Potsdam noch offiziell jüdisches Leben repräsentierte, bis er am 22. Juni 1943 deportiert wurde. Danach galt die Stadt als „judenrein". Sein preußisches Pflichtgefühl kostete ihm am 4. Januar 1944 in Theresienstadt das Leben.» mehr

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