Interreligiöser Dialog der Landeshauptstadt Potsdam

Vertreterinnen und Vertreter der Potsdamer Kirchen und Religionsgemeinschaften (© Franziska Schumann, LHP)
Vertreterinnen und Vertreter der Potsdamer Kirchen und Religionsgemeinschaften (© Franziska Schumann, LHP)
Vertreterinnen und Vertreter der Potsdamer Kirchen und Religionsgemeinschaften (© Franziska Schumann, LHP)
Gespräch des Oberbürgermeisters mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen und Religionsgemeinschaften (© Franziska Schumann, LHP)
Gespräch des Oberbürgermeisters mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen und Religionsgemeinschaften (© Franziska Schumann, LHP)
Gespräch des Oberbürgermeisters mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen und Religionsgemeinschaften (© Franziska Schumann, LHP)

Die Landeshauptstadt Potsdam hat den Interreligiösen Dialog der Potsdamer Kirchen und Religionsgemeinschaften ins Leben gerufen. Ziel ist es, den bislang sehr guten Austausch mit den Stadtkirchen und Religionsgemeinschaften zu verstetigen und die Kooperationen mit den Akteuren weiter zu intensivieren. Auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften können so verstärkt miteinander ins Gespräch kommen und sich vernetzen.

Es ist vorgesehen, den Interreligiösen Dialog mit dem Oberbürgermeister zweimal im Jahr zu zentralen Fragen zu führen und parallel dazu - im Rahmen eines Interreligiösen Forums – gemeinsame regelmäßige Arbeitstreffen der verschiedenen Glaubensrichtungen zu etablieren.

Innerhalb des Jahresmottos „Stadt trifft Kirche“ bietet sich dieser Austausch ganz besonders an. Beflügelt wurde die Initiative darüber hinaus durch das Integrationskonzept in dem Kirchen und Religionsgemeinschaften dafür plädierten, sich im direkten Gespräch mit dem Oberbürgermeister über die Gestaltung der Stadtgesellschaft auszutauschen.

Zur Auftaktveranstaltung hatte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs im Juli 2017 Vertreterinnen und Vertreter der aktiven Kirchen und Religionsgemeinschaften von christlichen Kirchen und Freikirchen, den jüdischen Ortsgemeinden, dem Verein der Muslime, der russisch-orthodoxen Kirche in Potsdam, des Kringellockenkloster-Mandala-Shikhanda-Vihara e.V. und der Bahái-Gemeinde in Potsdam sowie der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit  eingeladen.

Im Interreligiösen Forum Potsdam treffen sich bereits jetzt aktive Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Glaubensrichtungen, um sich zu aktuellen Problemen auszutauschen und gemeinsame Veranstaltungen sowie Projekte zu organisieren. Gemeinsam wurden in diesem Jahr bereits das Friedensgebet am 1. September 2017 und einen Tag später die Nacht der Freiheit – Ein Fest der Religionen realisiert.

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Landeshauptstadt Potsdam sind größtenteils seit vielen Jahren aktiv und engagieren sich insbesondere im sozialen und caritativen Bereich. Schwerpunkte der Arbeit lassen sich in der Flüchtlingsarbeit, in der Organisation von Selbsthilfegruppen, in der Kinder und Jugendarbeit, in der Integration, in der Erinnerungskultur sowie in der Altenpflege und Krankenhausseelsorge zusammenfassen.

 

Ansprechpartner:

Interreligiöses Forum Potsdam
Pfarrer Bernhard Fricke
Flüchtlingsarbeit im Ev. Kirchenkreis Potsdam
Rudolf-Breitscheid-Str. 64
14482 Potsdam
E-Mail: fluechtlingsarbeit@evkirchepotsdam.de

Interreligiöser Dialog
Franziska Schumann
Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften
Büro des Oberbürgermeisters
E-Mail: franziska.schumann@rathaus.potsdam.de

Veranstaltungen - Interkulturelles und interreligiöses Miteinander 2017

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