Internationale Wochen gegen Rassismus: Podiumsgespräch und Get-Together zu Rassismus, Antisemitismus und Diversität im deutschen Film und Fernsehen

24. März 2026 | 18:00 – 21:30 Uhr
_**Gespräch zu Rassismus, Antisemitismus und Diversität im deutschen Film und Fernsehen der 90er Jahre bis heute mit anschließendem kulinarischem Get-Together**_

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 laden das _Projekt ASAF – Antisemitismuskritische Sensibilisierung in der Ausbildung an Film- und Medienhochschulen_ und das _International Office der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF_ herzlich zu einem gemeinsamen Abend aus Podiumsgespräch und Get-Together ein.

Zum Auftakt diskutieren die Regisseurin, Schauspielerin und Produzentin **Sheri Hagen** und **Dr. Lea Wohl von Haselberg** , Professorin für Jüdischen Film, moderiert von **Mani Tilgner** Historiker und Produzent, über Rassismus, Antisemitismus und Diversität im deutschen Film und Fernsehen der 90er Jahre bis heute. Im Fokus stehen die Rekonstruktion und Reflexion der Leerstellen sowie die stereotypen Darstellungen und die spezifischen Rollenbilder Schwarzer, Brauner und jüdischer Menschen. Welche Bilder dominierten lange Zeit die deutschen Sehgewohnheiten? Wie und warum wandelte sich die Darstellung „des Anderen“ seit den 2000er Jahren und wie ist es heute um eine komplexe und vielfältige Repräsentation von migrantischem, Schwarzem und jüdischem Leben im deutschen Film und Fernsehen bestellt? Neben der Diskussion dieser Themen, sollen auch Fragen des Publikums besprochen werden.

Ab 19:30 Uhr wird der Abend in ein kulinarisches Get-Together überführt, bei dem die beim Podium aufgeworfenen Fragen bei einem Abendessen weiterdiskutiert werden können.

Die Einladung richtet sich nicht nur an Filmschaffende und Studierende, sondern _an alle Interessierten._ Die Veranstaltung sowie das anschließende Essen sind kostenlos, bedürfen aber einer vorherigen Anmeldung.

**Anmeldungen** bitte an buddy@filmuniversitaet.de mit dem Betreff „Podium IWgR“ und der Mitteilung, ob nur an dem Gespräch teilgenommen wird oder auch an dem Dinner. Eine Teilnahme ausschließlich an dem Dinner ist leider nicht möglich. Da die Plätze für das Essen begrenzt sind, erfolgt eine Anmeldung auf first-come-first-served-Basis.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen gemeinsamen Abend des Austauschs.

_Das ASAF-Projekt wird gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Die Veranstaltung wird von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 veranstaltet und gefördert vom Land Brandenburg im Rahmen des Handlungskonzeptes Tolerantes Brandenburg._

Veranstaltungsort

Brandenburg Museum
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Deutschland

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Veranstalter

Filmuniversität Babelsberg