6. Juni 2026 | 19:00 – 20:15 Uhr
Zugleich Choreograf, Musiker, Dichter und Forscher ist Mackenzy Bergile ein interdisziplinärer franco-haitianischer Künstler. In _Autothérapie_ begibt er sich in eine körperliche Spurensuche zwischen Erinnerung und Gegenwart. In fragmentarischen „Sitzungen“ entfaltet sich ein intensiver Dialog mit Geschichte und Identität: Was im Körper gespeichert ist, beginnt zu sprechen.
Ausgehend vom haitianischen Spiralismus – einer poetischen und politischen Philosophie, die Geschichte als zyklisch und polyphon begreift – entwirft Mackenzy Bergile eine Geografie von Erinnerungen, Traumata und kulturellen Referenzen, die sich über drei Kontinente erstrecken: von der gewaltsamen Verschleppung von rund 12 Millionen Afrikaner*innen über die haitianische Revolution und die Jim-Crow-Gesetze in den USA bis ins heutige Europa. Der Körper wird zum Archiv – und zum Ausgangspunkt einer behutsamen Neuverortung.
Mit französischen/englischen Texten und englischer Übertitelung.
Ausgehend vom haitianischen Spiralismus – einer poetischen und politischen Philosophie, die Geschichte als zyklisch und polyphon begreift – entwirft Mackenzy Bergile eine Geografie von Erinnerungen, Traumata und kulturellen Referenzen, die sich über drei Kontinente erstrecken: von der gewaltsamen Verschleppung von rund 12 Millionen Afrikaner*innen über die haitianische Revolution und die Jim-Crow-Gesetze in den USA bis ins heutige Europa. Der Körper wird zum Archiv – und zum Ausgangspunkt einer behutsamen Neuverortung.
Mit französischen/englischen Texten und englischer Übertitelung.
Veranstaltungsort
Hans Otto Theater
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
Deutschland
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