Pressemitteilung Nr. 180 vom 27.04.2022

Erfolgreiche Bilanz des städtischen Klimafonds

Der Potsdamer Holger Reissing erweitert die Photovoltaikanlage auf seinem Carport und erhält dafür 2.000 Euro aus dem Potsdamer Klimafonds. Bernd Rubelt und Norbert Lange überreichen den Zuwendungsbescheid. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Christine Homann
Der Potsdamer Holger Reissing erweitert die Photovoltaikanlage auf seinem Carport und erhält dafür 2.000 Euro aus dem Potsdamer Klimafonds. Bernd Rubelt und Norbert Lange überreichen den Zuwendungsbescheid. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Christine Homann
Der Potsdamer Holger Reissing erweitert die Photovoltaikanlage auf seinem Carport und erhält dafür 2.000 Euro aus dem Potsdamer Klimafonds. Bernd Rubelt und Norbert Lange überreichen den Zuwendungsbescheid. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Christine Homann

Potsdams Umweltbeigeordneter Bernd Rubelt hat heute eine erste Bilanz des städtischen Klimafonds gezogen. Bis Mitte April gingen bereits 22 Anträge ein, womit das Budget in Höhe von 50.000 Euro derzeit ausgeschöpft ist. „Die hohe Nachfrage zeigt, dass wir mit dieser Maßnahme aus dem ,Masterplan 100% Klimaschutz‘ voll auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zu aktivem Handeln für mehr Klimaschutz eingehen. Wir sehen dies als Auftrag und werten es als Ansporn, die Anstrengungen im Klimaschutz zu erhöhen und das Programm im nächsten Jahr mindestens in gleichem Umfang wieder aufzulegen“, so Rubelt.

Nachdem das Klimaschutzförderprogramm „Gezielt Handeln für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung“ Anfang März in Kraft getreten ist, war die Nachfrage zu den Fördergegenständen hoch. Auch die unkomplizierte und bürgerorientierte Ausgestaltung hat zu diesem Erfolg beigetragen.

Beispiele für geförderte Projekte sind: E-Lastenräder, Reparatur von Großgeräten, Heizungspumpentausch, Luftwärmepumpen, Steckersolaranlagen, Vermeidung von Schottergärten, bienenfreundliche Gartengestaltung und Stromspeicher. Alle geförderten Maßnahmen tragen einen Teil dazu bei, von fossile Energieträger zu meiden. Weiterhin hat das Förderprogramm die Möglichkeit geboten, sich die Nutzung von Stoffwindelservices; die Sanierung oder den Neubau eines Gebäudes nach „Zukunftshaus“-Standard oder ein Gründach und Fassadenbegrünung fördern zu lassen. Für Vereine bestand die Möglichkeit, sich die Durchführung von sensibilisierenden und aktivierenden Klimaschutzveranstaltungen bezuschussen zu lassen.