
Unter dem bundesweiten Motto „dafür!“ beteiligt sich die Landeshauptstadt Potsdam auch in diesem Jahr an den Interkulturellen Wochen. Gemeinsam mit vielen Mitwirkenden aus Vereinen, Initiativen und freien Trägern wurden mehr als 30 Veranstaltungen zusammengestellt, die Begegnungen ermöglichen, Vielfalt sichtbar machen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Das Programm reicht von Konzerten, Workshops und Vorträgen über Ausstellungen bis hin zu Festen und Stadtteilführungen.
„Potsdam ist geprägt von Vielfalt, Weltoffenheit und einem lebendigen Miteinander. Die Interkulturellen Wochen zeigen eindrucksvoll, wie sehr unsere Stadtgesellschaft von kulturellem Austausch profitiert und wie wichtig es ist, Räume für Begegnung, Dialog und gemeinsames Feiern zu schaffen“, sagt Dr. Amanda Palenberg, Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam. „Ich danke allen Vereinen und Initiativen, die mit viel Engagement das bunte Programm auf die Beine gestellt haben und darüber hinaus jeden Tag für ein weltoffenes und vielfältiges Potsdam einstehen.“
Die Highlights der Interkulturellen Wochen in Potsdam:
Ausstellungseröffnung „HeimatArt“ am 5. September: Der Migrantenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam und die Evangelische St. Nikolai-Kirchengemeinde laden herzlich zur Ausstellung „HeimatArt 2025 – Bunte Welten in Potsdam“ im Rahmen der Interkulturellen Wochen ein. Vom 5. bis 28. September verwandelt sich die St. Nikolai-Kirche in einen Ort voller Farben, Geschichten und Perspektiven. 20 Künstlerinnen und Künstler mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrung präsentieren ihre Werke – von Malerei über Grafik bis hin zur Fotografie. Der Eintritt ist kostenfrei.
Ukrainische Kulturtage am 20. und 21. September: In der Alten Druckerei in der Sellostraße können Besucherinnen und Besucher die Vielfalt der ukrainischen Kultur erleben. Auf dem Programm stehen Literatur, Musik, Theater, Film, Ausstellungen, Workshops und traditionelle Spezialitäten. Der Eintritt ist kostenfrei.
Interkulturelles StraßenKunstFest am Schlaatz vom 26. bis 28. September: Das StraßenKunstFest lädt die Nachbarschaft und ganz Potsdam zu einem bunten, offenen Kulturwochenende am Bürgerhaus Schlaatz ein. Drei Tage lang gibt es Kunst zum Staunen und Mitmachen – drinnen und draußen, gemeinsam, mitten im Stadtteil. Das Fest richtet sich vor allem an Familien, Kinder, Jugendliche, ältere Menschen sowie Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrungen. Der Eintritt ist frei.
Kicken für die Vielfalt am 26. September: Sport, Spaß und Solidarität gibt es beim Streetsoccer-Turnier auf dem Johannes-Kepler-Platz. Hier geht es nicht nur ums Toreschießen, sondern um Fairness, Respekt und Zusammenhalt. Alle sind aufgerufen ein Team aufzustellen und zu zeigen, was Vielfalt bedeutet. Darüber hinaus gibt es spannende Aktionen rund um Bewegung, Begegnung und Teamgeist.
„Sportfest für Alle“ des Fanfarenzugs Potsdam am 27. September: Bereits zum achten Mal findet im Stadtteil Am Schlaatz ein offenes Sport- und Bewegungsfest statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft in Kontakt zu bringen und durch gemeinsame Aktivitäten das Miteinander im Wohngebiet zu fördern. Mitmachstationen, Spiele und kleine Bewegungsangebote laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Vorkenntnisse oder besondere Fitness sind nicht erforderlich. Im Vordergrund stehen Spaß, Austausch und das gemeinsame Erlebnis.
Seit 1991 beteiligt sich Potsdam an den bundesweiten Aktivitäten der Interkulturellen Woche, die 2025 ihr 50-jähriges Bestehen feiert und in rund 700 deutschen Städten und Gemeinden mit tausenden Veranstaltungen begangen wird. Das vollständige Programm der Interkulturellen Wochen 2025 in Potsdam ist online abrufbar unter www.potsdam.de/interkulturelle-woche.
Traditionell endet die Veranstaltungsreihe in Potsdam mit der Verleihung des Integrationspreises der Landeshauptstadt. Die diesjährige Preisverleihung findet am 21. September im Hans-Otto-Theater statt.