Pressemitteilung Nr. 231 vom 14.05.2022

Ehrung von Pflegenden mit dem 2. Potsdamer Pflegepreis

2. Potsdamer Pflegepreis vergeben, Foto: Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam“/Imke Bremer
2. Potsdamer Pflegepreis vergeben, Foto: Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam“/Imke Bremer
2. Potsdamer Pflegepreis vergeben, Foto: Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam“/Imke Bremer

Das Netzwerk „Älter werden in Potsdam“ hat heute in Kooperation mit der Landeshauptstadt den 2. Potsdamer Pflegepreis verliehen. Bei der Veranstaltung im Treffpunkt Freizeit wurden die stellvertretende Pflegedienstleiterin im Evangelischen Seniorenzentrum Emmaushaus in Potsdam, Angela Gossel, in der Kategorie Professionelle Pflege geehrt. Den Preis in der Kategorie Angehörigenpflege erhielt Helma Frede. Gaberiela Mirsalim, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hospiz- und Palliativberatungsdienst Potsdam wurde in der Kategorie Ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

„Ob hauptamtlich, als Angehöriger oder im Ehrenamt – Sie alle leisten tagtäglich und rund um die Uhr Großartiges in der Versorgung pflegebedürftiger Personen. Vor allem in der langen Zeit
der Pandemie war Ihre Arbeit durch extreme zusätzliche Belastungen geprägt. Für Ihr Engagement und Ihre Empathie, aber auch für Ihren Kampfgeist und Ihre Kreativität möchte ich mich bei Ihnen und allen Pflegenden herzlich danken“, sagt Uta Kitzmann, Fachbereichsleiterin Soziales und Inklusion der Landeshauptstadt Potsdam.

Eine Jury mit fünf Personen vom Pflegestützpunkt Potsdam, dem Verein Sekiz, der Kontakt und Beratungsstelle für Menschen mit Demenz, des Klinikums Ernst von Bergmann und einer
pflegenden Angehörigen stellvertretend für diese Personengruppe hat die Preisträgerinnen ausgewählt. Der Preis wird in den Kategorien „Ehrenamtliches Engagement“, „Professionelle
Pflege“ und „Angehörigenpflege“ vergeben. Die Preisträger stehen beispielhaft für die zahllosen Engagierten, die sich mit viel Kraft, Energie und Hingabe um die ihnen Anvertrauten kümmern und so einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.

Im Anschluss an die Preisverleihung fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Notfallversorgung Pflegebedürftiger in Potsdam“ statt. In den vergangenen Jahren hatte die Landeshauptstadt zusammen mit dem Netzwerk „Älter werden in Potsdam“ als Zeichen der Anerkennung der Leistungen in der Pflege ein Fest der Pflege durchgeführt. Während der Corona-Pandemie musste das Fest ausfallen und wurde im vergangenen Jahr erstmalig in das Format der Verleihung des Potsdamer Pflegepreises überführt.

Das Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam“ hat sich im Jahr 2006 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit zwischen den Diensten und Einrichtungen zum Wohle der älteren Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Mit mittlerweile über 50 Partnern aus den Bereichen Bildung, Beratung und Information, Begegnung und Freizeit, Pflege und Gesundheit, Wohnen und Verwaltung ist eine tragfähige Grundlage für ein qualifiziertes und bedürfnisorientiertes Versorgungsnetzwerk in der Landeshauptstadt entstanden. Weitere Informationen zum Netzwerk: www.aelter-werden-in-potsdam.de.