Kita-Konzept „Öffnen, aber sicher“ greift seit Montag / Bislang ein positives Schnelltestergebnis / Ergebnis des PCR-Tests ist negativ
Pressemitteilung Nr. 63 vom 05.02.2021

Gesundheitsbeigeordnete: „Die erste Woche war ein guter Auftakt“

Kita-Erzieherin am Tisch (Foto: adobestock.com/riopatuca images)
Kita-Erzieherin am Tisch (Foto: adobestock.com/riopatuca images)
Kita-Erzieherin am Tisch (Foto: adobestock.com/riopatuca images)

Nach einem positiven Schnelltestergebnis eines Mitarbeitenden einer Kita in der Waldstadt ist dem Gesundheitsamt heute Mittag (5. Februar 2021) das Ergebnis des anschließenden PCR-Tests übermittelt worden: Es ist negativ. Aktuell werden die Kontaktpersonen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes über die Aufhebung der Quarantäne informiert.

Seit Montag, 1. Februar 2021, konnten die rund 130 Kindertagesbetreuungseinrichtungen in der Landeshauptstadt Potsdam unter erhöhten Schutzmaßnahmen wieder öffnen. Insgesamt haben 5.077 Kinder ihre Krippe beziehungsweise ihren Kindergarten besucht. Dies entspricht 52,7 Prozent der regulären Belegung. Die Auslastung der einzelnen Einrichtungen lag zwischen 6 und 100 Prozent.

„Die erste Woche war ein guter Auftakt der Umsetzung des neuen Konzeptes ,Öffnen, aber sicher‘“, sagt Leiterin des Verwaltungsstabs, Brigitte Meier. „Erfreulich ist, dass bei den rund 5.000 Spucktests nur ein positiver Schnelltest zu verzeichnen war. Wir sind uns sicher, dass wir mit unserer Strategie auch in der kommenden Woche, wenn nach den Winterferien wieder mehr Kinder in den Kitas erwartet werden, gut aufgestellt sind“, so Meier.

Seit Montag, 1. Februar 2021, konnten die rund 130 Kindertagesbetreuungseinrichtungen in der Landeshauptstadt Potsdam unter erhöhten Schutzmaßnahmen wieder öffnen. Laut der Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Potsdam, sind Erzieherinnen und Erzieher in Potsdamer Einrichtungen verpflichtet, regelmäßig das Vorliegen eines negativen Testergebnisses nachzuweisen. In dieser Woche haben die etwa 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits am Montag und am Donnerstag vor Dienstantritt Antigen-Spucktests durchgeführt.
In der kommenden Woche erfolgt die Testung des Kita-Personals in Abstimmung mit dem Verwaltungsstab am Dienstag und Donnerstag (statt Montag und Donnerstag). Die Tests dafür werden am kommenden Montagmorgen an die Träger verteilt. Da eine im Ausland bestellte Charge Spucktests nicht rechtzeitig eingetroffen ist, wurden kurzfristig 5.000 Tests bei einem Lieferanten in Baden-Württemberg geordert. Diese sind derzeit auf dem Weg nach Potsdam. Die Träger wurden am Freitagvormittag über den veränderten Liefertermin informiert.

Mit dem Konzept „Kita öffnen – aber sicher“ und den Testungen in den Einrichtungen verfolgt die Landeshauptstadt Potsdam das Ziel, Infizierte schnell zu erkennen, Infektionsketten schnell zu unterbrechen um somit die Mitarbeitenden und auch die Kinder besser schützen zu können. Darüber hinaus wird durch die hohe Testdichte ein genaueres Bild der aktuellen Infektionslage, letztlich auch in Hinblick auf mögliche Virusmutationen, abgebildet.

Die Träger der Kindertagesstätten sind verpflichtet, sich von den Erzieherinnen und Erziehern unmittelbar vor Arbeitsbeginn in der jeweiligen Kindertagesstätte die Durchführung der Tests nachweisen zu lassen. Ein positives Testergebnis ist dem Gesundheitsamt unverzüglich zu übermitteln. Dann ist zwingend ein zusätzlicher PCR-Test erforderlich. Der betreffende Mitarbeitende muss sich umgehend in Quarantäne begeben, mindestens bis ein negatives PCR-Test-Ergebnis vorliegt. Als weitere Schutzmaßnahme sind die Mitarbeitenden in den Einrichtungen verpflichtet, eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Erzieherinnen und Erziehern gilt dies für die Arbeit mit Kindern ab drei Jahren.