+++12:50 Uhr: Unter der Leitung von Kai Lange, vom Ordnungsamt Potsdam, konnte auch der heutige Bombeneinsatz erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt waren 455 Einsatzkräfte im Einsatz, um den Sperrkreis abzusichern, darunter 28 Mitarbeitende des Ordnungsamtes, zusätzlich 236 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie 57 Einsatzkräfte der Polizei, 35 der Bundespolizei und 99 der Feuerwehr, freiwilligen Feuerwehren und vom Deutschen Roten Kreuz.
Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel ist zur Stunde vor Ort an der Fundstelle der Weltkriegsbombe und bedankt sich.+++
+++12:29 Uhr: Sprengmeister Mike Schwitzke und das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Herkunft entschärft. Damit sind auch alle Sperrungen rund um den Fundort aufgehoben.
Die Menschen, die im Sperrkreis leben, können ab sofort wieder in ihre Wohnungen zurück, Autos, Busse, Straßenbahnen und Züge können wieder fahren.+++
+++12:10 Uhr: Die heutige Evakuierung verlief reibungslos und ohne Vorkommnisse. Danke an alle Potsdamerinnen und Potsdamer für die Unterstützung!+++
+++11:45 Uhr: Es ist der dritte Einsatz aufgrund von Munitionsfunden in diesem Jahr in Potsdam. Eine Evakuierungsmaßnahme in dieser Größenordnung gab es zuletzt am 17. Januar 2019. Damals ist eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg ist auf dem Areal der nördlichen Speicherstadt am Leipziger Dreieck gefunden worden. Etwa 5900 Menschen waren damals betroffen. Im Sperrkreis lagen auch dort der Hauptbahnhof, der Landtag sowie mehrere Ministerien, die Freundschaftsinsel und die Speicherstadt.+++
+++11:16 Uhr: Der Sperrkreis steht. Die Einsatzleitung hat den Sperrkreis soeben frei gemeldet. Das Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg rund um Sprengmeister Mike Schwitzke, hat mit der Arbeit begonnen.+++
+++11:05 Uhr: Die Einsatzleitung für die gesamte Evakuierungsmaßnahme am heutigen Tag liegt bei Kai Lange vom Ordnungsamt Potsdam. In der Einsatzzentrale kommen alle wichtigen Informationen zusammen.+++
+++10:50 Uhr: Der Katastrophenschutzleuchtturm 10, die Sporthalle Am Humboldtring 17, wird als Aufenthaltsort gut angenommen. Derzeit halten sich dort 30 von der Evakuierung betroffene Menschen auf.
Vor Ort gibt es die Möglichkeit, mitgebrachte Speisen oder Babynahrung in Mikrowellen zu erwärmen. Bitte beachten Sie, dass vor Ort keine Verpflegung und keine Getränke bereitgestellt werden.+++
+++10:25 Uhr: Die Einsatzleitung hat soeben die Meldung herausgegeben, dass fünf Teilbereich des Sperrkreises frei sind. Ein Bereich ist damit noch offen. Damit darf der Sperrkreis jetzt auch von Straßen- und Regionalbahnen nicht mehr befahren werden. Wann der Sprengmeistermeister Mike Schwitzke und sein Team mit der Arbeit beginnen können, ist jedoch noch nicht absehbar.
+++9:55 Uhr: Im Sperrgebiet befinden sich unter anderem die Speicherstadt, die Staatskanzlei Brandenburg, der Landtag sowie mehrere Ministerien, der Hauptbahnhof, die Investitions- und Landesbank (ILB) und das Sport- und Freizeitbad blu. Auch mehrere Museen (MINSK und Barberini) sowie Hotels (Mercure Hotel, niu Hotel, B&B Hotel), Pflegeheime, eine Einrichtung des betreuten Wohnens, die Comenius-Schule, die Kita Havelblick sowie die Freundschaftsinsel und der Lustgarten sind von den Sperrungen betroffen.
Der Sperrbereich wird begrenzt durch die Schlossstraße, Anna-Zielenziger Straße, den Alten Markt, Versailler Platz, die Alte Fahrt, die Nuthe, die Babelsberger Straße, die Friedhofsgasse und die Wirtschaftswege rund um den Brauhausberg bis zum Templiner Eck.+++
+++9:40 Uhr: Insgesamt hat die Feuerwehr Potsdam über 90 Personen aus Pflegeheimen und privaten Wohnungen evakuieren. Diese sind nun in umliegenden Pflegeheimen sowie im Katastrophenschutzleuchtturm 10, die Sporthalle Am Humboldtring 17, untergebracht.
+++9:15 Uhr: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg rund um Sprengmeister Mike Schwitzke und sein Team werden versuchen, die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Herkunft per Hand zu entschärfen.
Sprengmeister Mike Schwitzke und sein Kollege Marcus Kreuzer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (v.l.n.r.)
Es handelt sich nach Aussagen von Mike Schwitzke um ein US-Standardbombenmodell wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst es schon 93-mal seit Oktober 1990 hier in Potsdam gefunden und entschärft hat. Es ist in der Gesamtzählung die 220. Fliegerbombe, die seit 1990 im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Potsdam gefunden wurde.+++
+++9 Uhr: Die Polizei unterstützt bei der Absperrung der Straßen. Aktuell sind relativ viele Autofahrer auf den eingerichteten Umleitungsstrecken unterwegs. Wir empfehlen weiterhin, das Gebiet der Potsdamer Innenstadt heute weiträumig zu umfahren.+++
+++8:45 Uhr: Der abgesperrte Bereich ist in sechs Evakuierungsabschnitte eingeteilt. Unter der Leitung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Potsdamer Ordnungsamtes sind die Absperrtrupps derzeit im Sperrkreis unterwegs und kontrollieren, ob die Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen haben.+++
+++8:30 Uhr: Ab jetzt gilt der Sperrkreis von 700 Metern rund um die Fundstelle der Fliegerbombe an der Leipziger Straße. Bis zum Ende der Maßnahme ist es untersagt, den Sperrkreis zu betreten, zu befahren oder sich dort aufzuhalten. Die Evakuierung dient dem Schutz der Potsdamerinnen und Potsdamer.+++
+++8:15 Uhr: Auch im ÖPNV kommt es zu starken Einschränkungen im Innenstadtbereich. Besonders betroffen sind dabei die Tram-Linien 91,, 92, 93, 96 und 98 sowie die Bus-Linien X5, 605, 690, 691, 694, 695 und BER 2. Dese werden ab 8:30 Uhr unterbrochen beziehungsweise weiträumig umgeleitet.
Ab 8:30 Uhr bis zum Beginn der Entschärfung der Munition verkehren die Tram-Linien 91, 92, 93, 96 und 98 planmäßig, jedoch werden die Haltestellen S Hauptbahnhof, Lange Brücke und Alter Markt/Landtag (jeweils in beiden Richtungen) nicht bedient.
Die Busse starten und enden spätestens ab 8:30 Uhr am Platz der Einheit in Richtung Nord und West sowie am Rathaus Babelsberg bzw. Zentrum Ost in südliche und östliche Richtung.
Ab 8:30 Uhr darf der Sperrkreis von Bussen nicht mehr befahren werden, auch eine Durchfahrt ist nicht mehr möglich. Die Straßenbahnen können den Sperrkreis bis zur endgültigen Schließung des Sperrkreises noch befahren, ein Ausstieg im Sperrkreis ist jedoch nicht möglich. Die Vollsperrungen gelten bis zur offiziellen Entwarnung.+++
+++8 Uhr: Als Aufenthaltsort während der Evakuierung steht ab 8 Uhr der Katastrophenschutzleuchtturm 10, die Sporthalle Am Humboldtring 17, für Betroffene zur Verfügung. Vor Ort gibt es die Möglichkeit, mitgebrachte Speisen oder Babynahrung in Mikrowellen zu erwärmen. Bitte beachten Sie, dass vor Ort keine Verpflegung und keine Getränke bereitgestellt werden.+++
+++7:52 Uhr: Die ersten Absperrtrupps machen sich auf den Weg, um den Sperrkreis einzurichten. Unter Leitung des Ordnungsamtes Potsdam sind heute insgesamt vier Absperrtrupps eingeteilt, um den Sperrkreis abzusichern. Insgesamt 230 Mitarbeitende der Landeshauptstadt Potsdam unterstützen die Maßnahme.+++
+++7:40 Uhr Einschränkungen im S- und Regionalbahnverkehr
Auch der Hauptbahnhof sowie zahlreiche öffentliche Einrichtungen sind von der Sperrung betroffen und ab 8:30 Uhr komplett gesperrt. Die S-Bahnen in Richtung Berlin starten und enden ab 8:30 Uhr am S-Bahnhof Babelsberg. Die Regionalbahnen fahren bis zum Start der Entschärfung ohne Halt am Hauptbahnhof durch. Die letzte S-Bahn, die aus Berlin kommend am Hauptbahnhof endet, kommt um 8:12 Uhr an, der letzte RE 1 um 8:05 Uhr.
Einschränkungen für Autofahrer
Für Autofahrer aus Richtung Süden bedeuten die Sperrungen im Innenstadtbereich eine Umleitung über Saarmund und Bergholz-Rehbrücke nach Potsdam. Die Heinrich-Mann-Allee ist ab Horstweg gesperrt, die Umleitung führt über Horstweg und Nuthestraße. Aus westlicher Richtung führt die Umleitung über die Breite Straße, Dortustraße, Yorckstraße und Straße Am Kanal zur Humboldtbrücke. Es wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren.+++
+++7:30 Uhr: Bei der bevorstehenden Bombenentschärfung sind dieses Mal besonders viele Menschen von den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen betroffen. Etwa 6.500 Menschen, die innerhalb des Sperrkreises leben, müssen diesen rechtzeitig verlassen. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, den Sperrkreis bis 8:30 Uhr zu verlassen und den Hinweisen der Einsatzkräften zu folgen.
Autofahrer werden gebeten, das Gebiet der Potsdamer Innenstadt heute weiträumig zu umfahren.
Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg, ist auf einer Baustelle der Landeshauptstadt Potsdam an der Leipziger Straße gefunden worden. Um die Weltkriegsmunition unschädlich zu machen, soll der Blindgänger durch den Kampfmitteilbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg entschärft werden.
Um den Fundort wird ein Sperrkreis von rund 700 Metern Radius eingerichtet.
Karte zum Sperrkreis unter dem Link www.potsdam.de/Kampfmittel+++
+++Hier finden Sie am 16. Juni ab 7:30 Uhr einen Liveticker zur Entschärfung.+++
Entschärfung der Weltkriegsbombe an der Leipziger Straße am Dienstag, 16. Juni
Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg ist auf einer Baustelle der Landeshauptstadt Potsdam an der Leipziger Straße gefunden worden. Um die Weltkriegsmunition unschädlich zu machen, soll der Blindgänger am Dienstag, 16. Juni, durch den Kampfmitteilbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg entschärft werden.
Um den Fundort wird ein Sperrkreis von rund 700 Metern Radius eingerichtet. Im Sperrgebiet befinden sich unter anderem die Speicherstadt, die Staatskanzlei Brandenburg, der Landtag sowie mehrere Ministerien, der Hauptbahnhof, die Investitions- und Landesbank (ILB) und das Sport- und Freizeitbad blu. Auch mehrere Museen (MINSK und Barberini) sowie Hotels (Mercure Hotel, niu Hotel, B&B Hotel), Pflegeheime, eine Einrichtung des betreuten Wohnens, die Comenius-Schule, die Kita Havelblick sowie die Freundschaftsinsel und der Lustgarten sind von den Sperrungen betroffen. Außerhalb des Sperrkreises liegen: Der Alte und der Neue Friedhof, die Polizeiinspektion, die Rosa-Luxemburg-Schule sowie die Grundschule am Telegrafenberg und das Humboldtgymnasium.
Unter dem Link www.potsdam.de/Kampfmittel kann eine adressgenaue Karte zum Sperrkreis eingesehen werden.
Informationen rund um die Entschärfung und den Sperrkreis erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt ab sofort unter der Behördennummer 115.
Alle rechtlichen Regelungen zur Maßnahme werden zudem in einer Allgemeinverfügung bekannt gemacht. Bürgerinnen und Bürger können sich dort umfassend über die geltenden Bestimmungen und organisatorischen Details informieren. Die Allgemeinverfügung ist ab dem 11. Juni unter www.potsdam.de/amtsblatt einsehbar.
Informationen für Anwohnerinnen und Anwohner
Etwa 6.500 Menschen, die innerhalb des Sperrkreises leben, müssen diesen bis 8.30 Uhr verlassen. Personen, die einen Rollstuhl oder Liegendtransport aus dem Evakuierungsbereich benötigen, melden sich bitte frühzeitig bei der Potsdamer Feuerwehr unter (0331) 370 1216, um einen Transport in eine Anlaufstelle für Dienstag zu bestellen.
Als Aufenthaltsort während der Evakuierung steht ab 8 Uhr der Katastrophenschutzleuchtturm 10, die Sporthalle Humboldtring 17, für Betroffene zur Verfügung. Vor Ort gibt es die Möglichkeit, mitgebrachte Speisen oder Babynahrung in Mikrowellen zu erwärmen. Bitte beachten Sie, dass vor Ort keine Verpflegung und keine Getränke bereitgestellt werden.
Auswirkungen auf den Verkehr
Für Autofahrer aus Richtung Süden bedeuten die Sperrungen im Innenstadtbereich eine Umleitung über Saarmund und Bergholz-Rehbrücke nach Potsdam. Die Heinrich-Mann-Allee ist ab Horstweg gesperrt, die Umleitung führt über Horstweg und Nuthestraße. Aus westlicher Richtung führt die Umleitung über die Breite Straße, Dortustraße, Yorckstraße und Straße Am Kanal zur Humboldtbrücke. Es wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Von den Sperrungen betroffen sind die Straßenbahnlinien 91, 92, 93 und 96 ab Platz der Einheit in Richtung Süden sowie sämtliche Buslinien ab und vom Hauptbahnhof. Die Busse starten und enden spätestens ab 8:30 Uhr am Platz der Einheit in Richtung Nord und West sowie am Rathaus Babelsberg bzw. Zentrum Ost in südliche und östliche Richtung. Ab 8:30 Uhr darf der Sperrkreis von Bussen nicht mehr befahren werden, auch eine Durchfahrt ist nicht mehr möglich. Die Straßenbahnen können den Sperrkreis ab ca. 8:30 Uhr bis zur endgültigen Schließung des Sperrkreises noch befahren, ein Ausstieg im Sperrkreis ist jedoch nicht möglich. Die Vollsperrungen gelten bis zur offiziellen Entwarnung.
Einschränkungen gibt es auch im Regionalverkehr und bei der S-Bahn. Der Potsdamer Hauptbahnhof ist ab 8:30 Uhr komplett gesperrt. Die S-Bahnen in Richtung Berlin starten und enden ab 8:30 Uhr am S-Bahnhof Babelsberg. Die Regionalbahnen fahren bis zum Start der Entschärfung ohne Halt am Hauptbahnhof durch. Die letzte S-Bahn, die aus Berlin kommend am Hauptbahnhof endet, kommt um 8:12 Uhr an, der letzte RE 1 um 8:05 Uhr.