Weltoffenheit ist Teil der DNA Potsdams

Das Bild zeigt einen Auszug aus dem Chur-Brandenburgischen EDICT von 1685.
Das Bild zeigt einen Auszug aus dem Chur-Brandenburgischen EDICT von 1685.
Auszug aus dem Chur-Brandenburgischen EDICT von 1685 (© Landeshauptstadt Potsdam/Stadtarchiv)

Potsdam ist nicht nur eine lebens- und liebenswerte Stadt, sondern auch eine weltoffene und tolerante. Bereits am 29. Oktober 1685 unterzeichnete der Große Kurfürst das „Edikt von Potsdam“. Das Potsdamer Toleranzedikt brachte viele Hugenotten in die Stadt, die dadurch einen wirtschaftlichen und geistigen Aufschwung erlebte. Und weitere Einwanderer folgten und brachten ihre Fähigkeiten in Städtebau, Handwerkskunst, Bildung und Lebensart ein.

Auch Weltoffenheit gehört zur Lebensqualität. Sie spiegelt sich in der 30. Interkulturellen Woche mit zahlreichen Veranstaltungen sowie der Verleihung des Integrationspreises der Landeshauptstadt Potsdam wider. Dem Thema Weltoffenheit und Toleranz widmet sich auch ein von der Landeshauptstadt Potsdam gefördertes Projekt des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt, das an der Haltestelle Alter Markt auf einer Videowand gezeigt wird. Dabei wird Potsdams Weg hin zu einer toleranten und weltoffenen Stadt durch verschiedene Wegmarken der Stadtgeschichte aufgezeigt.

Der Auftakt der 30. Interkulturellen Woche sowie die Verleihung des Integrationspreises der Landeshauptstadt Potsdam finden am Sonntag, 6. September, vor dem Filmmuseum bzw. im Kinosaal des Museums statt.