Sicherer Hafen Potsdam

Sicherer Hafen Potsdam, © Landeshauptstadt Potsdam/ Santiago Engelhardt
Sicherer Hafen Potsdam, © Landeshauptstadt Potsdam/ Santiago Engelhardt
Sicherer Hafen Potsdam, © Landeshauptstadt Potsdam/ Santiago Engelhardt
Der Olivenhain außerhalb des Lagers. Foto:
Der Olivenhain außerhalb des Lagers. Foto:
Der Olivenhain außerhalb des Lagers. Foto:

Seebrücke

Die zivilgesellschaftliche Initiative Seebrücke etwa gründete sich im Sommer 2018. Sie steht für die Solidarität mit den Menschen auf der Flucht und setzt sich für ihre Bewegungsfreiheit ein. Darüber hinaus solidarisiert sich die Seebrücke mit der zivilen Seenotrettung und fordert ein Ende ihrer Kriminalisierung. Die bundesweit vertretenen Ortsgruppen der Initiative werben dafür, dass sich ihre Kommune oder Gemeinde zum Sicheren Hafen erklärt. Das bedeutet unter anderem, zusätzlich zu den bestehenden Quoten aus Seenot gerettete Schutzsuchende freiwillig aufzunehmen. Inzwischen haben sich über 125 Kommunen und Landkreise mit der Seebrücke und der zivilen Seenotrettung solidarisiert und sich zum Sicheren Hafen erklärt. Allen jenen Sicheren Häfen gemeinsam ist der Wille, die humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer zu beenden.
Eine gesamteuropäische Lösung ist zwingend notwendig. Die Mission Sophia wurde im Frühjahr 2019 aufgrund der Verweigerungshaltung Italiens eingestellt. Aktuell sind die zivilen Missionen die einzigen, welche Seenotrettung leisten.

 

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