Sicherer Hafen Potsdam

Sicherer Hafen Potsdam, © Landeshauptstadt Potsdam/ Santiago Engelhardt
Sicherer Hafen Potsdam, © Landeshauptstadt Potsdam/ Santiago Engelhardt
Sicherer Hafen Potsdam, © Landeshauptstadt Potsdam/ Santiago Engelhardt
Der Olivenhain außerhalb des Lagers. Foto:
Der Olivenhain außerhalb des Lagers. Foto:
Der Olivenhain außerhalb des Lagers. Foto:

Fluchtroute Mittelmeer

Für Menschen auf der Flucht ist die Route über das Mittelmeer die tödlichste der Welt. In den letzten Jahren starben viele Tausende bei dem Versuch, mit dem Boot nach Europa zu gelangen, Zehntausende Schutzsuchende gerieten in Seenot.
2015 reagierte die Europäische Union mit der Einrichtung der Mission Sophia auf ein Schiffsunglück vor der Libyschen Küste mit über 700 Toten. Sie wurde mit der Aufgabe betraut, organisierte Schleuser zu bekämpfen und Menschen aus Seenot zu retten. Zeitgleich gründeten sich verschiedene zivile Seenotrettungsorganisationen wie Jugend Rettet e.V. oder Sea-Watch e.V. Sie alle retteten seit 2015 vielen Zehntausenden Menschen das Leben.
Italien allerdings verweigerte zunehmend die Aufnahme von aus Seenot Geretteter und blockierte deren Anlandung in seine Häfen. Italienische Behörden setzten zivile Rettungsschiffe fest, Gerichte begannen wegen des Verdachts auf Beihilfe zu illegaler Einwanderung gegen zivile Seenotretter*innen zu ermitteln und erhoben Anklage. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wiederum verloren sich im Streit um eine Aufnahmeregelung und einer gerechten Verteilung. Dagegen setzten sich zahlreiche zivilgesellschaftliche und politische Akteure in Europa für die freiwillige Aufnahme von Menschen ein, die aus Seenot gerettet wurden.

 

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