Regelung gilt nicht in Läden des täglichen Bedarfs wie Supermärkten oder Drogerien

Shoppen, aber sicher: Corona-Testpflicht beim Einkaufen

Antigen-Schnelltest in der Teststelle Jägerallee Potsdam (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Robert Schnabel)
Antigen-Schnelltest in der Teststelle Jägerallee Potsdam (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Robert Schnabel)
Antigen-Schnelltest in der Teststelle Jägerallee Potsdam (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Robert Schnabel)
Aktuelle Corona-Regeln im Land Brandenburg ab 24. April 2021 (Quelle: MSGIV Brandenburg)
Aktuelle Corona-Regeln im Land Brandenburg ab 24. April 2021 (Quelle: MSGIV Brandenburg)
Aktuelle Corona-Regeln im Land Brandenburg ab 24. April 2021 (Quelle: MSGIV Brandenburg)
Antigen-Schnelltest (Foto: adobestock.com/lisa)
Antigen-Schnelltest (Foto: adobestock.com/lisa)
Antigen-Schnelltest (Foto: adobestock.com/lisa)

Laut Infektionsschutzgesetz des Bundes ist das Einkaufen in Verkaufsstellen des Einzelhandels ab 24. April 2021 nur noch mit einem aktuellen negativen Corona-Test möglich.

Seit 24. April 2021 können Potsdamer Verkaufsstellen des Einzelhandels zusätzlich zur Terminvereinbarung nur nach Vorlage eines negativen Corona-Tests betreten werden, so sieht es das Infektionsschutzgesetz des Bundes vor. Diese Regelung gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150*.
Die aktuelle Inzidenz für Potsdam ist hier zu finden.

Der Nachweis darf höchstens 24 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testergebnisses gilt für den Zutritt zu Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie Baufachmärkten und Baumschulen. Ausgenommen ist das Einkaufen in Läden des täglichen Bedarfs, wie Supermärkte, Bäckereien, Fleischereien, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogeriemärkten, Gartenfachmärkten, Gartenmärkten, Blumenfachgeschäften, Gärtnereien und Wochenmärkte.

Das negative Testergebnis ist in geeigneter Form nachzuweisen. Als Nachweis dient zum Beispiel eine schriftliche Bestätigung der Teststelle, die neben dem Testergebnis auch den Namen der getesteten Person, das Datum und die Uhrzeit enthält. Derzeit führen mehr als 30 teilnehmende Apotheken und Testzentren im gesamten Potsdamer Stadtgebiet kostenlos Antigen-Schnelltests auf das Corona-Virus durch: www.potsdam.de/schnelltest

Fragen und Antworten zum "Shoppen, aber Sicher"

(Der Fragenkatalog wird fortlaufend ergänzt.)

Ab wann muss ich einen negativen Corona-Test zum Shoppen vorweisen?
Seit 24. April 2021 müssen Kundinnen und Kunden in den Potsdamer Verkaufsstellen des Einzelhandels ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Als Nachweis gilt zum Beispiel ein negativer PoC-Antigen-Schnelltest oder ein negativer PCR-Test, also die schriftliche Bestätigung der Teststelle, die neben dem Testergebnis auch den Namen der getesteten Person, das Datum und die Uhrzeit enthält.
Diese Regelung gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150* entsprechend des Infektionsschutzgesetzes des Bundes.

In welchen Läden/Geschäften muss derzeit ein negatives Schnelltestergebnis vorgelegt werden?
Die Pflicht zur Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses ist in allen Geschäften nötig, für die die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg (siehe unter Downloads) sowie das Infektionsschutzgesetz des Bundes eine Terminvergabe vorsieht. Zusätzlich ist der Test in Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte und Gärtnereien vorzulegen.
In diesen Verkaufsstellen ist aktuell ein negativer Test vorzulegen:

  • Verkaufsstellen des Einzelhandels
  • Baufachmärkte
  • Baumschulen

In welchen Läden/Geschäften muss derzeit kein negatives Schnelltestergebnis vorgelegt werden?
In folgenden Läden muss aktuell kein negatives Testergebnis vorgezeigt werden:

  • Lebensmittelhandel
  • Direktvermarktung
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Tankstellen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  • Buchhandlungen
  • Blumenfachgeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • Gartenmärkte
  • Großhandel

Muss in körpernahen Dienstleistungen ein negativer Test vorgelegt werden?
Bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 100 gilt:

Alle körpernahen Dienstleistungen - zum Beispiel Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios - sind unter Auflagen erlaub.
So müssen Betreiber die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen außerhalb der Dienstleistungserbringung sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen sicherstellen. Die Personendaten der Kundinnen und Kunden müssen zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. Außerdem muss in geschlossenen Räumen die Raumluft regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden.
Alle Personen (Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte) müssen eine medizinische Maske tragen. Wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt (z. B. Gesichtskosmetik oder Rasur), müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen bestätigten negativen COVID-19-Test vorweisen oder vor Ort einen Selbsttest machen. Ausnahme: Die Pflicht zur Vorlage eines tagesaktuellen Testergebnisses gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen.
Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 gilt:
Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt – mit Ausnahme von medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Dienstleistungen.
Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpflege geöffnet bleiben. Friseur- und Fußpflegebesuche sind allerdings nur möglich, wenn die Kundinnen und Kunden einen negativen Corona-Test (PoC-Antigen-Schnelltest/Bürgertest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf oder Selbsttest/Laientest vor Ort) vorlegen können und eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.
Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht möglich.
Alle Teststellen in Potsdam sind hier zu finden: www.potsdam.de/schnelltest.
(Quelle und weitere Infos: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/)
In Potsdam liegt der Inzidenzwert aktuell über 100.

Woher bekomme ich einen Nachweis über einen negativen Test? Wer darf ihn ausstellen?
In teilnehmenden Apotheken und Testzentren im Potsdamer Stadtgebiet können sich Potsdamerinnen und Potsdamer kostenlos mit einem Antigen-Schnelltest auf das Corona-Virus testen lassen. Der Test ist kostenlos und für Menschen ohne Covid19-Symptome gedacht. Die Teststellen werden online regelmäßig aktualisiert unter www.potsdam.de/schnelltest.

Wo kann man sich im Potsdamer Umland testen lassen?
Auf der Internetseite https://brandenburg-testet.de listet das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) alle Schnelltestcentren auf, die im Land Brandenburg kostenlose Bürgertests anbieten.

Wie weise ich das negative Testergebnis nach? Wie wird der Test kontrolliert?
Die Teststellen weisen das negative Testergebnis entweder als PDF per E-Mail, als Text-E-Mail oder als schriftlichen Ausdruck nach. Dieses Ergebnis ist mitzuführen und im Geschäft vorzuzeigen.
Händlerinnen und Händler müssen sich das negative Testergebnis von den Kunden vorzeigen lassen. Der Nachweis kann auch auf einem Smartphone vorgezeigt werden (z.B. ein PDF-Anhang an einer E-Mail).

Wer muss einen Negativ-Nachweis zum Shoppen vorweisen?
Die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften ist ohne einen Negativ-Nachweis zulässig.

Wie lange gilt ein solcher Nachweis zum Shoppen?
Der Test darf zum Einkaufstermin nicht älter als 24 Stunden sein.

Wie oft können sich Potsdamerinnen und Potsdamer in den Teststellen auf eine Corona-Infektion kostenfrei testen lassen?
Seit der Testverordnung des Bundes vom 8. März 2021 können wöchentliche mindestens einmal Tests vorgenommen werden.

Sind geimpfte Menschen von der Testpflicht befreit?
Von der Vorlagepflicht eines negativen Testergenisses sind Personen befreit, die eine für den vollständigen Impfschutz nötige, mindestens 14 Tage zurückliegende Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff erhalten haben und auf Verlangen eine diesbezügliche Impfdokumentation nach § 22 Absatz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes unverzüglich vorlegen. (Wortlaut aus der aktuellen Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg)

Sind Menschen, die bereits an Corona erkrant waren, von der Testpflicht befreit?
Nein, genesene Corona-Patienten sind aktuell von dem Nachweis eines negativen Tests nicht befreit.

Lässt sich das Verkaufspersonal im Einzelhandel täglich testen?
Alle Geschäfte haben Hygienekonzepte, die strikt umgesetzt werden.
Alle Betriebe, Einrichtungen und Verwaltungen, deren Beschäftigte nicht im Homeoffice arbeiten, haben die Pflicht, jeder und jedem ihrer Beschäftigten mindestens einmal in der Woche einen Test (PCR-Test oder professionell/selbst angewendete Antigen-Schnelltests) anzubieten, welcher möglichst vor der Aufnahme der entsprechenden Tätigkeit wahrgenommen werden sollte. Die Kosten für die Tests haben Arbeitgeber*innen im Sinne des Arbeits­schutzgesetzes zu tragen.
Besteht ein tätigkeitsbedingt erhöhtes Infektionsrisiko, beispielsweise durch eine Vielzahl von Personenkontakten oder wenn geltende Schutzmaßnahmen nicht eingehalten werden können, so muss jede*r Beschäftigte mindestens zweimal pro Woche ein Testangebot vom Arbeitgeber erhalten.

Gilt die Pflicht zum Vorweisen eines negativen Testergebnisses bei einer gewissen Inzidenz?
Ja, die Testpflicht ist an Inzidenzwerte gebunden. Laut Infektionsschutz des Bundes gilt die Testpflicht bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150.

Was muss ich noch beim Shoppen beachten?
Wenn Sie im Potsdamer Stadtgebiet im Einzelhandel shoppen gehen möchten, benötigen Sie neben einem negativen Corona-Testergebnis einen Termin im jeweiligen Laden. Bitte beachten Sie darüber hinaus die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in den Geschäften sowie in vielen öffentlichen Einkaufsbereichen in der Potsdamer Innenstadt, in Potsdam-Babelsberg und in Potsdam-West. Mehr Informationen zur Maskenpflicht in Potsdam finden Sie hier: https://www.potsdam.de/maskenpflicht Zudem werden beim Einkaufen laut Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg und des Infektionsschutzgesetzes die Kontaktdaten der Kunden zur Kontaktnachverfolgung erfasst.

Worin liegt der Unterschied zwischen Selbst-Schnelltests und Schnelltests in einer Teststelle?
Beim Selbst-Schnelltest gibt es keinen vorzeigbaren Nachweis einer unabhängigen Teststelle über das Ergebnis.

* bis zu dem übernächsten Tag, nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 100 bzw. 150 überschritten hat

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