In der Spur des Menschen - Biologische Invasionen

Freidarstellung von Waschbär, Nutria und Mink (© Naturkundemuseum Potsdam/ Foto: D. Knuth)
Freidarstellung von Waschbär, Nutria und Mink (© Naturkundemuseum Potsdam/ Foto: D. Knuth)
Freidarstellung von Waschbär, Nutria und Mink (© Naturkundemuseum Potsdam/ Foto: D. Knuth)
Königskrabbe (© Naturkundemuseum Potsdam/ Foto: D. Knuth)
Königskrabbe (© Naturkundemuseum Potsdam/ Foto: D. Knuth)
Königskrabbe (© Naturkundemuseum Potsdam/ Foto: D. Knuth)
22.09.2018 - 09:00 bis 17:00
23.09.2018 - 09:00 bis 17:00
25.09.2018 - 09:00 bis 17:00

Wie kommt der Waschbär nach Brandenburg und wie gelangt der Riesenknöterich in unsere Gärten? Wissen Sie eigentlich, wer wirklich von hier ist? In Deutschland gibt es mehr als 2.000 nicht heimische Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Biologische Invasionen sind ein globales, sehr komplexes Phänomen. Sie können die biologische Vielfalt weltweit erheblich gefährden und ökonomisch weitreichende Folgen haben. Die Ausstellung sensibilisiert die breite Öffentlichkeit für dieses weltweite Phänomen: Nicht nur der Mensch ist weltweit mobil, in seiner Spur sind es auch die Tiere und Pflanzen.

Auf 49 Tafeln, in 14 Vitrinen und vier Freidarstellungen sind über 70 Tierarten zu sehen, darunter das Gemeine Stachelschwein, das eigentlich aus Afrika stammt und schon in antiker Zeit nach Europa gebracht wurde. Ebenfalls das australische Bennett-Känguru, das im 19. Jahrhundert in englischen Parks ausgesetzt wurde und auch heute noch zu finden ist. Auch Deutschlands wilde Papageien, die sich in einigen Großstädten etabliert haben, sind ebenso in der Ausstellung vertreten wie die Mandarinenten, die eine Potsdamer Erfolgsgeschichte schreiben können. Beide Arten haben sich ausgezeichnet an die neuen Lebensbedingungen fern ihrer ursprünglichen Heimat angepasst. Nicht immer erfolgt die Eingliederung der „tierischen Neubürger“
so einfach und unproblematisch. Einige Arten, wie
der Bisam und der Waschbär in Deutschland oder
das Kaninchen in Australien verbreiten sich massenhaft.
Sie wurden zu Problemarten der einheimischen Fauna
und können die Biodiversität einer Region oder eines
Kontinents aus dem Gleichgewicht bringen.

Adresse: 
Naturkundemuseum Potsdam
Breite Straße 13
14467 Potsdam
Deutschland
03312896707

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