Pressemitteilung Nr. 130 vom 23.02.2016

Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“ ruft erneut zu Kundgebung auf

Flagge "Potsdam! bekennt Farbe" vorm Rathaus (© F. Daenzer)
Flagge "Potsdam! bekennt Farbe" vorm Rathaus (© F. Daenzer)
Flagge "Potsdam! bekennt Farbe" vorm Rathaus (© F. Daenzer)
Flagge "Potsdam! bekennt Farbe" (© Potsdam! bekennt Farbe)
Flagge "Potsdam! bekennt Farbe" (© Potsdam! bekennt Farbe)
Flagge "Potsdam! bekennt Farbe" (© Potsdam! bekennt Farbe)

Das Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“ ruft für diesen Mittwoch wieder zur Teilnahme an einer Kundgebung unter dem Titel „Refugees welcome – für Weltoffenheit und Toleranz“ auf. Sie soll am 24. Februar, um 18 Uhr an der Kreuzung Bornstedter Straße /Ecke Reiherweg stattfinden. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von mehr als 30 Initiativen und Vereinigungen in der Landeshauptstadt, die „Nein!“ zu jeglicher Form von Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus und Diskriminierung sagen. Das Bündnis bittet alle Potsdamerinnen und Potsdamer zum friedlichen, bunten und kreativen Protest, um der teils menschenverachtenden Hetze der Pegida etwas entgegenzusetzen – so wie es schon sechs Mal gelungen ist.

Der Potsdamer Pegida-Veranstalter hat zum siebten Mal eine Demonstration in der Landeshauptstadt angemeldet. Der Aufmarsch soll diesmal im Bereich Kirschallee / Pappelallee beginnen und sich vermutlich entlang der Kirschallee bewegen. Das Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“  wird wieder in unmittelbarer Sicht- und Hörweite seine Kundgebung abhalten. Um dies gewährleisten zu können, bestand die Versammlungsbehörde auf der Einrichtung eines Kontrollpunktes, an dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung auf das Mitführen gefährlicher Gegenstände kontrolliert werden.

Der Bündnisvorsitzende, Oberbürgermeister Jann Jakobs, sagt: „Wir stehen zusammen für ein weltoffenes und tolerantes Potsdam. Mit der erneuten Kundgebung setzen wir ein deutliches Signal gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die teils menschenverachtenden Äußerungen der Pegida. Wir werden auch dieses Mal den Aufruf zu Hass und Fremdenfeindlichkeit mit einem deutlichen und lautstarken Protest beantworten. Lassen Sie uns friedlich für die Vielfalt der Kulturen demonstrieren und allen Rechtsradikalen zum wiederholten Male deutlich zeigen, dass sie in unserer Stadt nicht willkommen sind.“