Netzwerk "Potsdamer Ring für Menschen mit Behinderung - PR Mensch"

Menschen mit Behinderung (© Landeshauptstadt Potsdam/Gerhard Meck)
Menschen mit Behinderung (© Landeshauptstadt Potsdam/Gerhard Meck)
Menschen mit Behinderung (© Landeshauptstadt Potsdam/Gerhard Meck)

Wer bildet den Ring?

Initiatoren und Mitgründer sind Träger und Schlüsselpartner der Behindertenhilfe in Potsdam. Getragen von der Überzeugung, dass die Umsetzung der Leitziele Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe für alle Menschen und damit auch für Menschen mit Behinderung gelten, bilden professionelle Dienste, Mitstreiter aus öffentlichen und privaten Unternehmen, Institutionen, Beiräten, Vereinen und Verbänden sowie Betroffene selbst eine gemeinsame Plattform. Vor allem für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Landeshauptstadt Potsdam werden praktische Lösungen gesucht.

Unter dieser Prämisse wurde am 17.Juni 2011 das Netzwerk "Potsdamer Ring für Menschen mit Behinderung" gegründet. - Programmatisches Leitbild des PR Mensch (auch in leichter Sprache)

 

Mitgründer und Partner des Rings

Arbeitsagentur (JobCenter), Industrie- und Handelskammer Potsdam, Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, Projektkommunikation Hagenau GmbH, ProPotsdam GmbH, Verein Soziale Stadt e.V., Verkehrsbetriebe Potsdam; Landeshauptstadt Potsdam - Geschäftsbereich Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz; Landeshauptstadt Potsdam - Büro für Chancengleichheit und Vielfalt; Potsdamer Beirat für Menschen mit Behinderung; Diakoniegesellschaft Hermannswerder mbH, DRK Behindertenwerkstätten Potsdam gGmbH, Montevini gGmbH, Oberlinhaus e.V., -GB Lebenswelten, Theodor-Fliedner-Stiftung u.a.m.

 

Was will das Netzwerk erreichen?

Über Träger, Ämter und Verbandsinteressen hinweg soll

  • gemeinsam, unter dem Motto "nichts ohne uns über uns" die selbstbestimmte Teilhabe individuell und praktisch verbessert und
  • die weltweit anerkannten Rechte für Menschen mit Behinderung in der Stadt erfahrbar werden

Selbstbestimmung und Teilhabe meint alle Lebensbereiche: Wohnen, Arbeit, Freizeit, Sport, Kultur, Wissenschaft und Bildung. Teilhabe findet im Alltag statt, dort, wo der einzelne Mensch lebt und arbeitet, oder perspektivisch leben und arbeiten möchte. Die Ring-Partner erproben und suchen individuelle wie kreative Lösungen. Es gilt Türen zu öffnen, Barrieren abzubauen, Lösungen zu finden, Unterstützung zu gewähren, Respekt zu zollen und Solidarität zu üben.

 

Projekte

Im Juni 2012 konnte zum 1. Jahrestag der Gründung des Potsdamer Rings für Menschen mit Behinderung ein ganz besonderes Café eröffnet werden - das i Cafe in der Konrad-Wolf-Allee 13 in Drewitz, der künftigen Gartenstadt. Dort haben behinderte Menschen ihren Arbeitsplatz gefunden. Es gehört zu den DRK-Behindertenwerkstätten. Besonders unterstützt wurde das Projekt von dem Netzwerkpartner ProPotsdam GmbH.

In der Theodor Fliedner Stiftung haben Menschen mit Beeinträchtigung und Mitarbeiter eine Arbeitsgruppe gegründet -"Auf Augenhöhe"  

Kontakt:

Edeltraud Hillenkamp, Verein Oberlinhaus,
GB Lebenswelten
Sprecherin des Rings für Menschen mit Behinderung
Telefon: +49 331 76 33 342
edeltraud.hillenkamp@oberlinhaus.de  

Landeshauptstadt Potsdam
Bereich Gesundheitssoziale Dienste und Senioren
Uta Kitzmann
Bereichsleiterin
Landeshauptstadt Potsdam, 14461 Potsdam
Dienstgebäude: Hegelallee 6 - 10, Haus 2, Zimmer 314
Tel. 0331 289-2170, Fax 0331 289-2082
Uta.Kitzmann@Rathaus.Potsdam.de