Historischer Parcours

Der Historische Parcours besteht aus mehr als 40 Informationstafeln im Potsdamer Stadtgebiet. Besucherinnen und Besucher erhalten vor Ort Informationen über die Geschichte von Potsdamer Bauwerken oder das Leben von Persönlichkeiten, die hier gewirkt haben. Teil des Parcours sind u.a. die Stadttore, die Obelisken auf dem Alten Markt und am Neuen Tor sowie historische Gebäude wie das Alte Rathaus auf dem Alten Markt, das Ständehaus in der Breiten Straße oder die Weberhäuser in Babelsberg. In den Potsdamer Ortsteilen befinden sich Schilder an den Orten, die Theodor Fontane in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschrieb.

Die auf den Schildern enthaltenen Texte sind mit historischen Bildern sowie einem QR-Code ergänzt, der auf weiterführende Informationen und Fotos im Internet verlinkt. Auf den Tafeln ist auch zu erfahren, wer die Sanierung der Bauwerke finanziert hat. Ziel des Historischen Parcours ist es, Einwohner und Gäste auf historische Orte im Stadtgebiet aufmerksam zu machen und somit über die Potsdamer Stadtgeschichte zu informieren.

Beschädigungen an Schildern des Historischen Parcours können an den Bereich Marketing der Landeshauptstadt Potsdam (marketing@rathaus.potsdam.de) gemeldet werden.

Koksseparator in der Schiffbauergasse

Die durch Pfeiler gegliederte Koksseparation wurde 1953/55 nach Plänen von Karl Gottfried Pust erbaut und übernimmt in Form und Gestaltung die Industriearchitektur der 30er Jahre. Der historischen Bedeutung entsprechend wurde die Koksseparation im Jahr 2002/03 entkernt, saniert und seiner neuen Nutzung als Bürogebäude für Dienstleistungen überführt.» mehr

Kolonistenhaus Lehmann

Das Kolonistenhaus wurde 1753 als eines von insgesamt 210 auf Geheiß des Preußischen Königs, Friedrich des II. unter der Aufsicht des Obersten von Retzow erbaut.» mehr

Kolonistenhaus Rochowin

Das Kolonistenhaus wurde 1751 erbaut. Der erste Eigentümer des Hauses war der Gärtner Jacob Rochowin aus Böhmisch Brodt (Český Brod) in Böhmen, der das Haus durch eine königliche Schenkung erhielt.» mehr

Kolonistenhaus Sowtscheck (Webermuseum)

Das Kolonistenhaus wurde 1751/52 auf Geheiß des Preußischen Königs, Friedrich des II., als Teil der Kolonie Nowawes für die glaubensverfolgten Weber und Spinner aus Böhmen erbaut.» mehr

Kulturhaus Babelsberg

Das Kulturhaus Babelsberg lädt zu verschiedenen Veranstaltungen, Projekten, Kursen und Workshops ein. Zum traditionellen Repertoire gehören Puppen- und Figurentheater, Kleinkunstprogramme, Konzerte, Rathausfeste und Ausstellungen.» mehr

Lepsiushaus

Das heutige Lepsiushaus in der Großen Weinmeisterstraße 45 war von 1908 bis 1926 die Wirkungsstätte des Menschenrechtlers und Theologen Johannes Lepsius (1858–1926). Es ist heute Eigentum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und enthält eine Bibliothek, ein Archiv sowie eine Ausstellung, die sich dem Leben und Wirken von Johannes Lepsius sowie dem Schicksal der Armenier im Osmanischen Reich widmet.» mehr

Maschinenhalle in der Schiffbauergasse (fabrik Potsdam)

Die Maschinenhalle wurde nach 1945 auf dem Papenhorn errichtet. Bis zum Betriebsschluss 1990 wurde an diesem Industriestandort Gas, Koks und Teer für die Stadt Potsdam produziert. Seit der Sanierung im Jahr 2006 wird die ehemalige Maschinenhalle von der fabrik Potsdam genutzt.» mehr

Museumshaus "Im Güldenen Arm"

In dem barocken Fachwerkhäuschen werden abwechslungsreiche Ausstellungen präsentiert: Das Obergeschoss zeigt die Gebrauchskeramik-Sammlung des Potsdamers Siegfried Lachmann. Im Untergeschoss finden Wechselausstellungen unterschiedlichster Werke zeitgenössischer regionaler, aber auch internationaler Künstler statt.» mehr

Naturkundemuseum Potsdam

Das Naturkundemuseum Potsdam befindet sich im ehemaligen "Ständehaus der Zauche" in der Breiten Straße 13. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Ausstellungsinhalt und der aktuellen Öffnungssituation.» mehr

Nauener Tor

Das Nauener Tor in Potsdam zählt zu den frühesten Bauwerken, die nach dem Vorbild der englischen Neugotik auf dem europäischen Kontinent entstanden. Friedrich II. lieferte Johann Gottfried Büring 1755 die Skizze für das Tor.» mehr

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