Historischer Parcours

Der historische Parcours in Potsdam wächst. Für mehr als 40 Potsdamer Sehenswürdigkeiten, u.a. die Stadttore, die Obelisken auf dem Alten Markt und am Neuen Tor sowie historische Gebäude wie das Alte Rathaus auf dem Alten Markt, das Ständehaus in der Breiten Straße oder die Weberhäuser in Babelsberg, erhalten Besucher auf Informationstafeln vor Ort komprimierte Informationen über die Geschichte der Bauwerke. Ergänzt werden diese Texte mit historischen Bildern sowie einem QR-Code, der auf weiterführende Informationen und Fotos im Internet verlinkt. Auf den Tafeln ist auch zu erfahren, wer die Sanierung der Bauwerke finanziert hat. Ziel des Historischen Parcours ist es, Bewohner und Besucher besser über Potsdamer historische Gebäude und damit über die Stadtgeschichte zu informieren.

Dorfkirche und Pfarrhaus Fahrland

Theodor Fontane besuchte Fahrland im Jahr 1969. Die Dorfkirche hat sich seitdem nur wenig verändert. Sie war unter dem Patronat von König Friedrich I. im Jahr 1709 weitgehend neu errichtet worden. Die vom Patron gestiftete Ausstattung – die spätbarocke Kanzel über dem Altartisch und ihr gegenüber das frühklassizistische Orgelprospekt – verdeutlichen den von Friedrich I. verbundenen Zweck des Raumes: Verkündigung und Lobgesang.» mehr

Ehemaliges Schulgebäude Neuendorf

Der Schulneubau wurde als dreigeschossiges Gebäude 1874 fertiggestellt. Heute befindet sich in dem Gebäude das „Haus der Jugend“ und die Potsdamer Jugendherberge.» mehr

Evangelisches Pfarrhaus in Babelsberg

Das neue Pfarrhaus in der heutigen Lutherstraße wurde 1886 auf dem hinteren Grundstücksteil des Pfarrhauses in der ehemaligen Priesterstraße, heute Karl-Liebknecht-Straße 28, errichtet.» mehr

Französische Kirche

Im Zuge des Potsdamer Toleranzedikts bot Friedrich Wilhelm von Brandenburg den geflohenen Hugenotten in Preußen eine neue Heimat an. Knapp 70 Jahre später war die Gemeinde der französischen Protestanten so angestiegen, dass man 1752 beschloss, ihnen eine französisch-evangelische Kirche zu errichten.» mehr

Friedrichskirche im Weberviertel

Im Zentrum des Weberviertels steht die Friedrichskirche. Die Friedrichskirche war der Mittelpunkt einer 1750 von Friedrich dem Großen angelegten Kolonie von evangelischen Glaubensexulanten aus Böhmen und Einwanderern aus deutschen Landen.» mehr

Goethe Grundschule

1907 wurde an der Scharnhorststraße (heute Stephensonstraße) eine höhere Lehranstalt für Knaben eröffnet. Das Gebäude – zur Erbauungszeit eines der modernsten und schönsten in Nowawes – genügte jedoch bald nicht mehr den Ansprüchen an eine höhere Schule. So zog 1911 eine Gemeindeschule für Mädchen in das Schulhaus. Ein neues Schulgebäude an der Yorckstraße (heute Kopernikusstraße) wurde 1911 als Realgymnasium eingeweiht. Die beiden Schulen ermöglichten schon vor über 100 Jahren eine ausgesprochen qualifizierte Ausbildung der Schüler. Heute umfasst der Schulkomplex die Goethe-Grundschule sowie das 2012 neu gegründete Bertha-von-Suttner-Gymnasium.» mehr

Jägertor

Das im Jahre 1733 an der nördlichen Grenze der zweiten barocken Stadterweiterung errichtete Jägertor ist das einzige von ehemals insgesamt sieben Stadttoren, welches noch im Original erhalten ist.» mehr

Kammergebäude in der Schiffbauergasse

Das Kammergebäude wurde 1905 in der ehemaligen Kaserne des Leibgarde-Husaren-Regiments errichtet und diente früher Lagerzwecken. Nach 1945 wurde es von einem Funk- und Logistikbataillon des Sowjetischen Geheimdienstes KGB genutzt. Das Gebäude wurde im Jahr 2009/10 umfangreich energetisch saniert, heute nutzt es die Bundesstiftung Baukultur als ihren Hauptsitz.» mehr

Koksseparator in der Schiffbauergasse

Die durch Pfeiler gegliederte Koksseparation wurde 1953/55 nach Plänen von Karl Gottfried Pust erbaut und übernimmt in Form und Gestaltung die Industriearchitektur der 30er Jahre. Der historischen Bedeutung entsprechend wurde die Koksseparation im Jahr 2002/03 entkernt, saniert und seiner neuen Nutzung als Bürogebäude für Dienstleistungen überführt.» mehr

Kolonistenhaus Lehmann

Das Kolonistenhaus wurde 1753 als eines von insgesamt 210 auf Geheiß des Preußischen Königs, Friedrich des II. unter der Aufsicht des Obersten von Retzow erbaut.» mehr

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