Aktion Stolpersteine

Familie Kauf

Emil Kauf | Pauline Kauf, geb. Mosheim | Clara Kauf Die Familie Kauf, Inhaber einer bekannten Konfektionsfirma in Berlin, lebte in der Villenkolonie Neubabelsberg. Sie wurde während der Nazizeit ihres Vermögens beraubt.» mehr

Familie Lehmann

Alfred Lehmann wurde am 23. September 1938 aufgrund einer Denunziation verhaftet. Er verstarb im KZ Groß-Rosen am 9. September 1941 im Alter von 32 Jahren. Margarete Lehmann wurde 1943 im Alter von 60 Jahren nach Auschwitz deportiert. Danach verliert sich ihre Spur. Sie wurde 1952 für tot erklärt.» mehr

Selma Neumann, geb. Horrwitz

Am 19. August 1942 wurde Selma Neumann im Alter von 81 Jahren mit dem "45. Alterstransport" nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 27. September des gleichen Jahres.» mehr

Albert und Betty Rosenbaum, geb. Bukofzer

Der Schauspieler Albert Rosenbaum und seine Frau Betty führten bis zu seinem Berufsverbot 1935 ein bewegtes Leben. Da es ihnen nicht gelang rechtzeitig auszuwandern, wurden sie ins Warschauer Ghetto deportiert, wo sie ums Leben kamen.» mehr

Paul Salinger und Elisabeth Salinger, geb. Breslauer

Das Ehepaar Paul und Elisabeth Salinger führte ein gutbürgerliches und kunstinteressiertes Leben. Sie wurden 1942 nach Theresienstadt deportiert und sind dort umgekommen. Paul Salinger wurde am 21.5.1865 in Berlin geboren und wohnte ab 1920 in Potsdam.» mehr

Kurt Samter

Der selbständige Kaufmann, Kurt Samter, wurde 1942 nach Riga deportiert und starb im Ghetto an Kälte und Unterernährung. Kurt Samter kam am 17. November 1882 als vermutlich zweiter Sohn in Wollstein (polnisch Wolsztyn) in der Provinz Posen zur Welt.» mehr

Fritz Schüler

Die Landeshauptstadt Potsdam hat am 1. Dezember 2013 den 26. Stolperstein in Potsdam verlegt. Damit wird dem Sozialdemokraten Fritz Schüler gedacht, der 1942 im Konzentrationslager Sachsenhausen starb.» mehr

Bertha Simonssohn, geb. Gersmann

Bertha Simonsohn, geboren am 1. Juli 1876 in Schneidemühl, war vermutlich eine der letzten in Potsdam lebenden Jüdinnen. Sie wurde am 19. April 1943 mit dem „86. Alterstransport" nach Theresienstadt deportiert. Nur zwei Monate später, am 17. Juni 1943, starb sie dort kurz vor ihrem 67. Geburtstag.» mehr

Paul Wallich

Paul Wallich lebte mit seiner Familie in der Villa Schöningen in Potsdam. Nach seiner Konfession war er evangelischer Christ. Nach den Rassengesetzen der Nationalsozialisten ein Jude. Die Reichsprogromnacht 1938 trieb ihn zur Verzweiflung. Um seine Familie vor Repressalien zu schützen, flüchtete er in den Freitod.» mehr

Familie Wohl

Die fünfköpfige Familie Wohl wollte dem nationalsozialistischen Regime entkommen und über Amerika nach Chile auswandern. Doch kurz vor ihrer Abreise wurden sie am 13. Januar 1942 mit dem 8. Osttransport nach Riga deportiert und dort ermordet. Nur Hannelore, die vorher nach Palästina geschickt worden war, konnte überleben.» mehr

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