Impfwarteliste für die Landeshauptstadt Potsdam

Covid-Impfstoff, Vorbereitung (Foto: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam)
Covid-Impfstoff, Vorbereitung (Foto: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam)
Covid-Impfstoff, Vorbereitung (Foto: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam)
Covid-Impfstoff (Foto: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam)
Covid-Impfstoff (Foto: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam)
Covid-Impfstoff (Foto: Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam)

Stand: 3. Mai 2021

In der Landeshauptstadt Potsdam soll keine Impfdose gegen das Corona-Virus verfallen.
Daher wird auch in Potsdam eine zentrale Impf-Warteliste erstellt. Auf diese Liste greifen unter anderem die Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) und weitere Impfzentren in Potsdam zurück, um den dort täglich nicht verbrauchten Impfstoff zeitnah verimpfen zu können.
In diese Warteliste können sich aktuell Potsdamerinnen und Potsdamer mit höchster, hoher und erhöhter Priorität (eingeschränkte Personengruppe entsprechend der Corona-Impfverordnung des Landes Brandenburg) eintragen: Zum Wartelisten-Formular
(Mit Klick auf das Formular, können Sie sich von der Impfwarteliste wieder austragen lassen.)

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Aufnahme in die Warteliste in der Lage sein müssen, das Impfzentrum oder den Impfort in Potsdam innerhalb von 30 Minuten zu erreichen.

Wer den Platz auf der Impfwarteliste der Landeshauptstadt Potsdam nicht mehr benötigt, kann sich mit Nennung des Namens und der hinterlegten E-Mail-Adresse sowie der Telefonnummer wieder von der Liste streichen lassen. Senden Sie dazu bitte eine E-Mail an: impfwarteliste@rathaus.potsdam.de.

Bitte beachten Sie (Informationsstand vom 26. April 2021:
Die Impfwarteliste der Landeshauptstadt Potsdam wurde in der vergangenen Woche sehr gut genutzt, mehr als 7.200 Menschen haben sich eingetragen, mehr als 4.200 haben einen Termin bekommen beziehungsweise sind anderweitig geimpft worden.
Die Impfwarteliste ist nun um einen Abmelde-Button erweitert worden. Wenn Sie den Platz auf der Impfwarteliste der Landeshauptstadt Potsdam nicht mehr benötigen, können Sie sich wieder von der Liste abmelden. Tragen Sie dazu im Formular bitte die Daten ein, die Sie auch bei der Anmeldung angegeben haben. Sie werden daraufhin von der Warteliste genommen und geben den Platz frei.
Aus der Impfwarteliste wurden bislang Wartelisten für das Impfzentrum Metropolishalle über die KVBB sowie die kommunale Impfstelle in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Ernst von Bergmann (KEvB) generiert. Die Impfstelle KEvB wird vorerst für die nächsten vier Wochen keinen Impfstoff für weitere Erstimpfungen erhalten. Derzeit stehen noch etwa 2.000 Nicht-Geimpfte auf der Warteliste. Impftermine über die Impfwarteliste zu bekommen, ist daher nach jetzigem Stand unrealistisch.

Wer darf sich aktuell in die Impf-Warteliste eintragen?

(Auszug aus der Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV)

1.) Schutzimpfungen mit höchster Priorität
Folgende Potsdamerinnen und Potsdamer haben mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

2.) Schutzimpfungen mit hoher Priorität
Folgende Potsdamerinnen und Potsdamer haben mit hoher Priorität aktuell im Land Brandenburg Anspruch auf eine Schutzimpfung:

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • pflegende Angehörige
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin
  • Personen, die im Land Brandenburg in der Kindertagesbetreuung, in der Kindertagespflege, in der Primarstufe oder in Förderschulen tätig sind,
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • zwei Kontaktpersonen von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen oder behinderten Personen
  • zwei Kontaktpersonen von Schwangeren,
  • Personen, die in Schwangerschaftsberatungsstellen die Anpassung von Diaphragmen durchführen,
  • Personen, die in Auslandsvertretungen, für das Deutsche Archäologische Institut, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

3.) Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (nur Teile der Personengruppe "erhöhter Priorität")
Folgende Potsdamerinnen und Potsdamer haben mit hoher Priorität aktuell im Land Brandenburg Anspruch auf eine Schutzimpfung:

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben (also die Erweiterung der Öffnung von AstraZeneca auf alle Impfstoffe)
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV besteht.
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind.
  • Personen die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr und beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks tätig sind.
  • Personen, die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen  Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen  Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind.
  • Personen, die in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 9 CoronaImpfV erfasst sind, tätig sind.

Personen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren gehören grundsätzlich der Priorisierungsstufe 3 („erhöhte Priorität“) an. Dieser Personengruppe darf seit 9. April 2021 auch ohne Vorerkrankung - in allen impfenden Hausarztpraxen im Einzelfall - der Impfstoff von AstraZeneca verimpft werden. Die Praxen sprechen ihre Patienten direkt an und vereinbaren Impftermine.

Weitere Informationen: https://brandenburg-impft.de

 

Informationen zur Impf-Warteliste

Das medizinische Personal des Impfzentrums der Landshauptstadt Potsdam oder des jeweils anderen Impfortes in Potsdam wird Sie kurzfristig für einen Impftermin anrufen. Bitte geben Sie daher auf der Impfwarteliste Ihre Mobilnummer an. Ihren Termin müssen Sie innerhalb von 30 Minuten nach Anruf in Anspruch nehmen. Das heißt, es muss Ihnen möglich sein, das Impfzentrum der Landeshauptstadt Posdam in der Metropolishalle in Potsdam-Babelsberg oder den jeweiligen anderen Impfort (zum Beispiel: Ernst von Bergmann Klinikum) innerhalb von 30 Minuten zu erreichen.

Zu Ihrem Termin müssen Sie folgende Dokumente zum Nachweis der Impfberechtigung vorlegen:

  • Ausweispapiere
  • Arbeitgeberbescheinigung
  • und/oder ärztliches Zeugnis.

Mit der Aufnahme in die Impf-Warteliste folgt kein Anspruch auf eine Impfung. Die Landeshauptstadt Potsdam gibt die Liste an die jeweiligen Betreiber des Impfzentrums oder des Impfortes weiter. Die KVBB führt die Listen nach dem Prioritätsprinzip. Die gemeldeten Personen werden nach der Reihenfolge der Aufnahme in die Warteliste unter Beachtung der Priorisierungsvorgaben des Landes Brandenburg eingeladen. Daher geben Sie bitte eine Mobilfunknummer an, um Sie so schnell wie möglich zu erreichen.
Ein Anspruch auf eine Impfung besteht nicht mit dem Eintrag auf die Warteliste. Die telefonische Meldungen übernimmt die Impfzentrumsleitung vor Ort. Bitte tragen Sie als Grund der Impfung im Formular "Alter", "Arbeitgeberbescheinigung" oder "ärztliches Zeugnis" ein.

Wer den Platz auf der Impfwarteliste der Landeshauptstadt Potsdam nicht mehr benötigt, kann sich mit Klick auf das nachstehende Formular von der Impfwarteliste wieder austragen lassen.

Bitte beachten Sie (Informationsstand vom 26. April 2021:
Die Impfwarteliste der Landeshauptstadt Potsdam wurde in der vergangenen Woche sehr gut genutzt, mehr als 7.200 Menschen haben sich eingetragen, mehr als 4.200 haben einen Termin bekommen beziehungsweise sind anderweitig geimpft worden.
Die Impfwarteliste ist nun um einen Abmelde-Button erweitert worden. Wenn Sie den Platz auf der Impfwarteliste der Landeshauptstadt Potsdam nicht mehr benötigen, können Sie sich wieder von der Liste abmelden. Tragen Sie dazu im Formular bitte die Daten ein, die Sie auch bei der Anmeldung angegeben haben. Sie werden daraufhin von der Warteliste genommen und geben den Platz frei.
Aus der Impfwarteliste wurden bislang Wartelisten für das Impfzentrum Metropolishalle über die KVBB sowie die kommunale Impfstelle in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Ernst von Bergmann (KEvB) generiert. Die Impfstelle KEvB wird vorerst für die nächsten vier Wochen keinen Impfstoff für weitere Erstimpfungen erhalten. Derzeit stehen noch etwa 2.000 Nicht-Geimpfte auf der Warteliste. Impftermine über die Impfwarteliste zu bekommen, ist daher nach jetzigem Stand unrealistisch.

Zum Formular: Impfwarteliste der Landeshauptstadt Potsdam