Alles zum Thema Geflüchtete, Asyl und Willkommenskultur in der Landeshauptstadt

Herzlich willkommen in Potsdam!

Beim Besuch im Wohnungsverband für Flüchtlinge in Potsdam-West informierte sich die Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger über die Situation der Familien. Foto: Landeshauptstadt Potsdam
Beim Besuch im Wohnungsverband für Flüchtlinge in Potsdam-West informierte sich die Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger über die Situation der Familien. Foto: Landeshauptstadt Potsdam
Beim Besuch im Wohnungsverband für Flüchtlinge in Potsdam-West informierte sich die Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger über die Situation der Familien. Foto: Landeshauptstadt Potsdam

Die aktuelle Situation

Potsdam hat im vergangenen Jahr 661 Menschen aufgenommen – 301 weiblich, 360 männlich. Ein Drittel (222) der Geflüchteten sind Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre. Die meisten Menschen kamen aus Syrien (252), Russische Förderation (154) und Afghanistan (126). Etwa 660 Menschen werden auch in diesem Jahr in Potsdam erwartet. Um allen eine Unterkunft bieten zu können entsteht derzeit in der Marquardter Chaussee eine weitere Unterkunft. Als Notunterkünfte stehen Leichtbauhallen für je 96 Flüchtlinge in Drewitz, An der Sandscholle Babelsberg und Neu Fahrland zur Verfügung.

Derzeit verfügt Potsdam über etwa 1700 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften und drei Wohnungsverbundsystemen für Geflüchtete sowie der Wohnung für traumatisierte Frauen mit Kindern. Im Jahr 2014 sollten 396 Flüchtlinge in der Landeshauptstadt aufgenommen werden (im Jahr 2013 waren es 195), im Jahr 2015 waren es 1494 Menschen. Auch in den kommenden Jahren werden wohl mehr Menschen, die vor Krieg, Zerstörung und Verfolgung in ihrem Land fliehen müssen und in Deutschland Asyl suchen, nach Potsdam kommen.

Auf dem Weg zu neuen Gemeinschaftsunterkünften wurden in den Vorjahren und werden aktuell verschiedene Grundstücke in Potsdam geprüft, um Flächen für weitere Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete zu finden. Sowohl bebaute als auch freie Grundstücke werden geprüft. Ist ein Grundstück oder ein Haus geeignet,werden die Stadtverordneten informiert. Anschließend erfolgt sofort eine öffentliche Information zu den jeweiligen Standorten, eine Informationsveranstaltung für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie ein Tag der offenen Tür der Unterkunft vor Einzug der Flüchtlinge.