Alles zum Thema Geflüchtete, Asyl und Willkommenskultur in der Landeshauptstadt

Gelungene Integration – Willkommen in Potsdam

Die aktuelle Situation in Potsdam

Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam (2016-2020) (Foto: F. Daenzer)
Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam (2016-2020) (Foto: F. Daenzer)
Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam (2016-2020) (Foto: F. Daenzer)
Potsdam hat im Jahr 2017 insgesamt 361 Menschen aufgenommen. Ein Drittel der Geflüchteten sind Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre. Die meisten Menschen kamen aus Syrien, der Russische Förderation und Afghanistan. Auch in den kommenden Jahren werden Menschen, die vor Krieg, Zerstörung und Verfolgung in ihrem Land fliehen müssen und in Deutschland Asyl suchen, nach Potsdam kommen.

Auf dem Weg zu neuen Gemeinschaftsunterkünften wurden in den Vorjahren verschiedene Grundstücke in Potsdam geprüft, um Flächen für weitere Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete zu finden. Sowohl bebaute als auch freie Grundstücke wurden geprüft. War ein Grundstück oder ein Haus geeignet, wurden die Stadtverordneten informiert. Anschließend erfolgte sofort eine öffentliche Information zu den jeweiligen Standorten, eine Informationsveranstaltung für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie ein Tag der offenen Tür der Unterkunft vor Einzug der Flüchtlinge.

Nach der Aufnahme und Versorgung geflüchteter Menschen steht nun die nächste Aufgabe bevor. Sie ist noch größer, denn sie braucht Zeit, Geld, Einfühlungsvermögen und Geduld. Ein großer Teil der Geflüchteten hat das Recht vorübergehend oder sogar dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Für uns alle ist es gut, wenn wir sie so rasch wie möglich in unsere Gesellschaft integrieren. Die Stadtverordneten haben am 5. Juli 2017 das Konzept „EINE Stadt für ALLE – Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam 2016-2020“ beschlossen und bildet die Grundlage für die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen.

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