Tag des offenen Denkmals

Das grellfarbige Foto zeigt einen in violett-rot erleuchteten Raum mit einem großen Mischpult in der Mitte.
Das grellfarbige Foto zeigt einen in violett-rot erleuchteten Raum mit einem großen Mischpult in der Mitte.
Das Mischatelier und Kino DEFA-70 öffnete 1965 die Tore (© Rotor Film Babelsberg GmbH)
Das Foto zeigt das Offizierskasino in der Kaserne Krampnitz.
Das Foto zeigt das Offizierskasino in der Kaserne Krampnitz.
Offizierskasino in der Kaserne Krampnitz (© Benjamin Maltry)
Das Foto zeigt das Triumphtor aus Terrakotta von 1848 am Winzerberg.
Das Foto zeigt das Triumphtor aus Terrakotta von 1848 am Winzerberg.
Triumphtor von 1848 am Winzerberg (© Dr. Peter-Michael Bauers)
Die Aufnahme zeigt eine gedeckte Tafel in der Großer Saal in der Arnim’sche Villa.
Die Aufnahme zeigt eine gedeckte Tafel in der Großer Saal in der Arnim’sche Villa.
Großer Saal in der Arnim’sche Villa in der Weinbergstr. 20 (© Dr. Peter-Michael Bauers)
Das Foto zeigt den Webstuhl in der Nowaweser Weberstube.
Das Foto zeigt den Webstuhl in der Nowaweser Weberstube.
Im Innern der Nowaweser Weberstube (© Dr. Peter-Michael Bauers)
Refraktorgebäude auf dem Telegrafenberg (© Peter-Michael Bauers)
Refraktorgebäude auf dem Telegrafenberg (© Peter-Michael Bauers)
Refraktorgebäude auf dem Telegrafenberg (© Peter-Michael Bauers)

        

Am 8. September 2019 ist es wieder soweit. Denkmalinteressierte bekommen zum 26. Mal die Möglichkeit, am Tag des offenen Denkmals in Potsdam teilzunehmen. In diesem Jahr öffnen wieder mehr als 50 Denkmale ihre Türen. Denkmale verschiedenster Baujahre, darunter auch fahrende und schwimmende Denkmale, private Villen, Land- und Stadthäuser, Kirchen und Museen tragen wieder zum Gelingen des Denkmaltags bei. Den Besucherinnen und Besuchern werden Einblicke ermöglicht, die sonst der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.

Das bundesweite Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lautet in diesem Jahr „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Dieses Thema bietet in Potsdam die besondere Möglichkeit, nicht nur architektonische, sondern auch künstlerische Umbrüche in der Geschichte Potsdams zu beleuchten. Einen zentralen Punkt nimmt hier die Entstehung der Filmstudios Babelsberg ein, die ab etwa 1912 regelmäßig in und um Potsdam Filme produzierten. Deshalb ist es eine besondere Freude, dass wir in diesem Jahr den Denkmaltag mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg zusammen gestalten, dessen traditionsreiche Wurzeln als UFA-Sinfonieorchester bis ins Jahr 1918 zurückreichen.

Die Verschmelzung von Kunst und Architektur und deren Einfluss auf die Potsdamer Gesellschaft soll den diesjährigen Besuchern sowohl auf visueller, als auch auf akustischer Ebene verdeutlicht werden. Den Auftakt bilden hierbei die Vorabendkonzerte des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam am 7. September 2019 im neuen Entwicklungsstandort Krampnitz; sie bieten nach langer Zeit erstmalig die Möglichkeit, das Offizierskasino als Konzertsaal zu erleben.

Am Denkmaltag selbst, dem 8. September, wird dann das Deutsche Filmorchester Babelsberg insgesamt 14 verschiedene Denkmale mit Musik beleben, natürlich wieder nebst weiteren privat organisierten Konzerten verschiedener Denkmaleigentümer. So soll ein Tag entstehen, der es den Besuchern ermöglicht, die Denkmale nicht nur auf kognitiver Ebene zu verstehen, sondern sie mit der Vielzahl ihrer Sinne zu erleben.

Um auch in diesem Jahr die Neugier der Besucher zu wecken, werden ab sofort wieder einzelne Denkmale vorgestellt. Hierzu wurden vorab einige Orte ausgewählt, deren bauliche und geschichtliche Besonderheiten das Interesse an den historischen Bauten in Potsdam steigern sollen. Die Landeshauptstadt Potsdam freut sich auf alle Liebhaber des Potsdamer Denkmaltags und natürlich auch auf alle Besucher, die zum ersten Mal vorbeischauen.

Broschüren können in der Potsdamer Denkmalschutzbehörde und im Bürgerservice abgeholt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Ansprechpartner in der Unteren Denkmalschutzbehörde:

Das bundesweite Programm: Der Tag des offenen Denkmals wird jedes Jahr bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Das Programm für die einzelnen Bundesländer und Städte ist hier zu finden: http://tag-des-offenen-denkmals.de/programm.

Danksagung: Die Landeshauptstadt Potsdam bedankt sich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für die Realisierung dieses unvergesslichen Ereignisses. Die Durchführung des Denkmaltags wäre auch in diesem Jahr nicht möglich ohne die vielen freiwilligen Denkmalliebhaber, Behörden, Institute und Vereine. Ganz besonderer Dank gilt dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und dem Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam.

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