Querbeet Subotnik - Party

Querbeet Subotnik Party*

Die Idee zu q u e r b e e t kam ursprüglich vom Abrahamischen Forum, das unter dem Titel RUN – Religion und Naturschutz, eine Plattform für Projekte der Religionen zur Biodiversität. In Potsdam haben Eva Wawrzyniak, Kath. Stadtkirchen- und Hochschularbeit (KSH) und Prof. Ingo Hofmann, Bahai Gemeinde, dies aufgegriffen und unter dem Titel q u e r b e e t weiterentwickelt.

Das Projekt umfasst zwei Aktionen im Jahr, zu Beginn des Wintersemesters im November und zu Beginn des Sommerstesters im April. Ziel ist es, drei Aspekte zusammen zu bringen, die man als S Ö S Prinzip bezeichnen könnte:

Schönheit: Die Aktionen werten den öffentlichen Raum ästhetisch auf und verbessern die Lebensqualität dort.

Ökologie: Sie tragen zur Biodiversität - Artenvielfalt im öffentlichen Raum bei und sind nachhaltig. Deshalb verwenden wir Stauden / Perennials und achten auf deren Eignung z.B. für Insekten und auf Langlebigkeit.

Sozial: Die Aktionen bringen Junge Erwachsene aus verschiedenen religiösen, kulturellen, sozialen Hintergründen bei einer gemeinwohlorientierten Arbeit, die auch bei Sprachbarrieren funktioniert, zusammen. Wir haben den Kreis der Akteure über den Bereich der Religionsgemeinschaften hinaus erweitert, weil 75 % der Potsdamer Bevölkerung nicht religiös gebunden sind. Das hat sich bewährt, denn das Echo ist auch im zivilgesellschaftlichen Bereich sehr positiv, wie die Liste der im April 2018 aktiv Beteiligten zeigt:

  • Bunte Wiese - Biodiversity Initative des ASTA
  • Bund-Jugend - Jugend des Bund Naturschutz
  • Mosaikstein - Integrationsverein Junger Erwachsener
  • Migrantenbeirat - Beirat der Landeshauptstadt
  • Beth Hillel - Jüdische Studierende der Universität Potsdam
  • ksg - Katholische Studierende an Potsdamer Hochschulen
  • Baha‘i Gemeinde - Internationale Jugendgruppe

Die Aktionen finden bewusst in einer touristisch stark frequentierten Zone der Innenstadt statt. Sie suchen den öffentlichen Raum, um sichtbar zu machen, dass Kooperation von neuen und alten Potsdamern über kulturelle und religiöse Schranken hinweg funktioniert. Sie sind auch ein politisches Statement.

Das Ganze ist gemeinwohlorientierte Arbeit, deshalb haben wir den Titel querbeet um den Begriff Subotnik erweitert: ein Stück regionale Inkulturation. (Dank an Franziska Schumann)

Die Aktionen sollen auch und vor allem Spaß machen, deshalb kam das Wort Party* dazu. Die beteiligten Gruppen bringen ihre Musik mit, die sie über Lautsprecher im Wechsel abspielen und sie tragen zu einem selbstgemachten Buffet bei. Das macht die Diversität der Beteiligten spürbar, bringt öffentliche Aufmerksamkeit und stärkt die Identifikation der Akteure. (* alkoholfrei )

Die Landeshauptstadt unterstützt das Projekt q u e r b e e t  Subotnik – Party* mit den Fachbereichen: Büro des Oberbürgermeisters/Religionen, Integration/Migration und Gartenbauamt/Inselgärtner. Die Beetbewässerung leisten Mitarbeiter der Katholischen Propsteigemeinde St. Peter und Paul.

Koordinatorin ist die katholische Stadtkirchen- und Hochschulbeauftragte Pastoralrefentin Eva Wawrzyniak: Eva.Wawrzyniak@erzbistumberlin.de   01577 30 24 379

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