Potsdamer Tanztage 2021

Tänzer aus Nordkorea in blau-roten Kleidern führen einen Tanz von Eun-Me Ahn auf, bei dem große Fächer verwendet werden. (Foto: JM Chabot)
Tänzer aus Nordkorea in blau-roten Kleidern führen einen Tanz von Eun-Me Ahn auf, bei dem große Fächer verwendet werden. (Foto: JM Chabot)
Potsdamer Tanztage 2021, Nordkoreanischer Tanz von Eun-Me Ahn (Foto: JM Chabot)
Das Bild zeigt die Tanzaufführung von Adi Boutrous' Stück "One More Thing".  (Foto: Ariel Tagar)
Das Bild zeigt die Tanzaufführung von Adi Boutrous' Stück "One More Thing".  (Foto: Ariel Tagar)
Potsdamer Tanztage 2021, Adi Boutrous mit seinen Stück One More Thing (Foto: Ariel Tagar)
Das Bild zeigt eine Szene aus dem Stück "Bouillir le vide" von Martine Pisani. Ein Mann baut einen Notenständer auf. (Foto: Theo Kooijman)
Das Bild zeigt eine Szene aus dem Stück "Bouillir le vide" von Martine Pisani. Ein Mann baut einen Notenständer auf. (Foto: Theo Kooijman)
Potsdamer Tanztage 2021, "Bouillir le vide" von Martine Pisani (Foto: Theo Kooijman)

Nach einem Jahr Ausnahmezustand hat der Tanz gelernt, sich neue Räume, Formate und Wege der Vermittlung zu suchen, digital und immer wieder auch analog. Vieles davon wird uns auch in der Zukunft weiterhin begleiten und, aus den Einschränkungen heraus, die Begegnung mit dem Tanz vielschichtiger gestalten.

Eins ist sicher: Die Ausgabe 2021 wird die Jubiläumsausgabe der Tanztage sein, die 1991 zum ersten Mal veranstaltet wurden. Erstmals wird das Festival über mehrere Monate veranstaltet, mit dem Start zum 25. Mai und letzten Aufführungen im Dezember 2021.

Es wird ein Festival der Bewegung und Flexibilität mit ungewöhnlichen Formaten, Open Air Veranstaltungen, digitalen Workshops, Video und Filmarbeiten und Bühnen-Aufführungen. Geplant ist ein internationales Programm mit Arbeiten u.a. von Eun-Me Ahn (Seoul), Maguy Marin (Lyon), Thomas Hauert/ZOO (Zürich), Martine Pisani (Paris), Adi Boutrous (Tel Aviv-Jaffa), May Zarhy (Frankfurt/Tel Aviv), Marco Da Silva Feirrera (Gent), Jan Martens (Antwerpen) und Maren Strack (Birkenwerder) mit Angeboten für Familien, Kinder und Erwachsenen, sowie Workshops und Tanzinterventionen im öffentlichen Raum.

Auf das Programm, die Aufführungstermine und Uhrzeiten wird schnell und tagesaktuell vor allem in digitalen Werbeformaten sowie auf der Webseite der fabrik Potsdam hingewiesen.

„Weiter tanzen“ war die der Pandemie trotzende Aufforderung der Tanztage 2020, weiterhin dem Körperlichen zu vertrauen und sich mit der Kunstform vertraut zu machen. Unter der Überschrift "Lieber Tanz" stellt die fabrik Potsdam in ihrem Jubiläumsjahr die Beziehung von Künstler*innen und Zuschauer*innen zum Tanz ins Zentrum ihrer Forschung und gestaltet eine ganzjährige Kampagne, die auch das Programm der Tanztage mitbestimmen wird.