Sonderausstellung

Potsdam unter dem Roten Stern - Hinterlassenschaften der sowjetischen Besatzungsmacht 1945 bis 1994

Auf dem Foto ist ein großer fünfzackiger roter Stern aus Metall zu sehen, der im grünen Gras liegt.
Auf dem Foto ist ein großer fünfzackiger roter Stern aus Metall zu sehen, der im grünen Gras liegt.
Foto: Peter Frenkel
Sowjetische Soldaten beim Ausgang an der Ecke Linden-/ Charlottenstraße, 7. Juli 1991 (Foto: Thoas Töpfer)
Sowjetische Soldaten beim Ausgang an der Ecke Linden-/ Charlottenstraße, 7. Juli 1991 (Foto: Thoas Töpfer)
Sowjetische Soldaten beim Ausgang an der Ecke Linden-/ Charlottenstraße, 7. Juli 1991 (Foto: Thoas Töpfer)
Das Foto zeigt einen schlafenden Offizier auf einem alten Sessel in einer beräumten Potsdamer Liegenschaft.
Das Foto zeigt einen schlafenden Offizier auf einem alten Sessel in einer beräumten Potsdamer Liegenschaft.
Schlafender Offizier in einer beräumten Potsdamer Liegenschaft, 05.08.1991 © Potsdam Museum (Foto: Thoas Töpfer
Die Schwarzweißaufnahme zeigt die Skulptur Lenins auf einem Sockel mit dem kyrillischen Schriftzug des Namens Lenin. Im Hintergrund stehen laublose Bäume und das ehemalige Haus der Offiziere.
Die Schwarzweißaufnahme zeigt die Skulptur Lenins auf einem Sockel mit dem kyrillischen Schriftzug des Namens Lenin. Im Hintergrund stehen laublose Bäume und das ehemalige Haus der Offiziere.
Walter Wawra, Lenin-Denkmal am Haus der Offiziere in Potsdam, 1990 © Potsdam Museum
Ausstellung
14.11.2019 - 10:00
15.11.2019 - 10:00
16.11.2019 - 10:00

Mit der Ausstellung „Potsdam unter dem Roten Stern - Hinterlassenschaften der sowjetischen Besatzungsmacht 1945-1994“ nimmt das Potsdam Museum eine Forschungslücke in den Blick. Fast fünfzig Jahre dauerte die Anwesenheit einer Armee in der Stadt, über deren Gliederungen und die räumliche Verteilung auf dem Stadtgebiet ist bis heute nur wenig bekannt.

25 Jahre nach dem Abzug der ehemals sowjetischen Truppen aus Potsdam erstmals eine Auswahl aus mehr als1.500 Fundstücken aus den Kasernen zu sehen sein.

In der ehemaligen DDR lebten insgesamt bis zu 700.000 Soldaten und Angehörige der sowjetischen Truppen, in Potsdam und in Krampnitz waren es zeitweise mehrere 10.000. Die Garnison Potsdam war dabei zwischen 1945 und 1952 als Oberkommando für das sowjetische Militär von zentraler Bedeutung. Auch in den folgenden vier Jahrzehnten besaß die Garnison Potsdam eine gewisse Sonderstellung, die in der Ausstellung erstmalig einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Als Beispiel sind die Dokumente und Exponate des sowjetischen Soldatensenders „Wolga“ zu nennen, die die Tätigkeit eines bisher kaum bekannten Potsdamer Rundfunksenders belegen.

Nach außen traten die sowjetischen Soldaten fast nur im Rahmen ihres militärischen Auftrages oder zum Gruppenausflug im Park Sanssouci in Erscheinung, in der Regel lebten die Angehörigen der Besatzungsmacht hinter den Mauern ihrer Quartiere.

Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Mauern von Kasernen und Stadtteilen, die fast ein halbes Jahrhundert für die Bevölkerung nicht öffentlich zugänglich waren.

Ein umfangreiches Programm beleitet die Ausstellung

Für die großzügige Unterstützung der Ausstellung danken wir dem Förderverein des Potsdam-Museums e.V. und der Potsdam Marketing und Service GmbH. 

Adresse: 
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
14467 Potsdam
Deutschland
+49 331 2896868