POTSDAM. EIN PARADIES FÜR MEINE KAMERA. MAX BAUR. FOTOGRAFIE

Max Baur, Panorama von der Heiligengeistkirche, 1934-1936 Lichtbild-Archiv Max Baur © Lichtbild-Archiv Max Baur
Max Baur, Panorama von der Heiligengeistkirche, 1934-1936 Lichtbild-Archiv Max Baur © Lichtbild-Archiv Max Baur
Max Baur, Panorama von der Heiligengeistkirche, 1934-1936 Lichtbild-Archiv Max Baur © Lichtbild-Archiv Max Baur
Max Baur, Blick von der Havel auf die Glienicker Brücke, 1934-1944 Lichtbild-Archiv Max Baur © Lichtbild-Archiv Max Baur
Max Baur, Blick von der Havel auf die Glienicker Brücke, 1934-1944 Lichtbild-Archiv Max Baur © Lichtbild-Archiv Max Baur
Max Baur, Blick von der Havel auf die Glienicker Brücke, 1934-1944 Lichtbild-Archiv Max Baur © Lichtbild-Archiv Max Baur
Ausstellung

Potsdam ist „ein Paradies für meine Kamera“, schwärmte der Fotograf Max Baur (1898–1988), als er 1934 in die Havelstadt kam. Baurs Blick galt dem harmonischen Zusammenspiel aus Architektur und Natur, der Idylle und erhabenen Ästhetik der einstigen preußischen Residenzstadt. Wie kein anderer steht Baurs Name für das historische Stadtbild Potsdams, das im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und durch nachfolgende städtebauliche Entwicklungen verändert wurde.

Die Ausstellung im Potsdam Museum vom 13. April bis 26. August 2018 stellt das Gesamtwerk und den Lebensweg des gebürtigen Bayern vor, der seine Laufbahn als gelernter Buchhändler und fotografischer Autodidakt begann und 1953 seine Wahlheimat als „Potsdam-Fotograf“ verließ; eine Biografie, die durch die Weltkriege und die politischen Regime des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. 

Neben populären Ansichten der Potsdamer Mitte sowie des Parks und des Schlosses Sanssouci sind unbekanntere Bildmotive und Sujets zu sehen, die das vielseitige Schaffen Baurs spiegeln. Ob Stadtansichten, Landschaftsaufnahmen, Aufnahmen architektonischer Details, Werbefotografien, Natur- und Pflanzenstudien oder Porträts – in all seinen Fotografien zeigt sich, dass Baur nach handwerklicher Perfektion strebte. Seine Bilder sind stimmungsvoll und detailgenau; gezielt arbeitete er mit dem Licht und vereinte in seinen Arbeiten seine romantische Sicht mit den Formen der Moderne.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Lichtbild-Archiv Max Baur sowie dem Bundesarchiv.
Begleitend erscheint eine 200-seitige Publikation mit einem umfangreichen Abbildungsteil. Sie konnte dank einer Förderung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse realisiert werden.

Die Ausstellung wird begleitet mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm.

Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 –17 Uhr,
Donnerstag 10 –19 Uhr,
Samstag, Sonntag 10 –18 Uhr
Einlass in die Ausstellungen bis eine halbe Stunde vor Schließung

Adresse: 
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
14467 Potsdam
Deutschland
+49 331 2896868
+49 331 289 6808

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