Foyerausstellung im Potsdam Museum

„Neunundachtzig/Neunzig. Momentaufnahmen des letzten Jahres der DDR in Potsdam“

Menschenkette für demokratische Erneuerung an der Fernverkehrsstraße 2, Ortseingang Potsdam, 03.12.1989 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra
Menschenkette für demokratische Erneuerung an der Fernverkehrsstraße 2, Ortseingang Potsdam, 03.12.1989 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra
Menschenkette für demokratische Erneuerung an der Fernverkehrsstraße 2, Ortseingang Potsdam, 03.12.1989 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra
Demonstrationszug vom Platz der Nationen (Luisenplatz) durch die Wilhelm-Külz-Straße (Breite Straße), 4.11.1989 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra
Demonstrationszug vom Platz der Nationen (Luisenplatz) durch die Wilhelm-Külz-Straße (Breite Straße), 4.11.1989 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra
Demonstrationszug vom Platz der Nationen (Luisenplatz) durch die Wilhelm-Külz-Straße (Breite Straße), 4.11.1989 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra
Glienicker Brücke, Dezember 1989 © Potsdam Museum, Foto: Harald Hirsch
Glienicker Brücke, Dezember 1989 © Potsdam Museum, Foto: Harald Hirsch
Glienicker Brücke, Dezember 1989 © Potsdam Museum, Foto: Harald Hirsch
Ausstellungen
21.10.2020 - 12:00 bis 18:00
22.10.2020 - 12:00 bis 18:00
23.10.2020 - 12:00 bis 18:00

Die Fotoausstellung im Potsdam Museum fragt nach persönlichen Erinnerungen aus Potsdam im Wendejahr.

Ab 5. September 2020 zeigt das Potsdam Museum in der Foyerausstellung „Neunundachtzig/Neunzig. Momentaufnahmen des letzten Jahres der DDR in Potsdam“ Fotografien, die Schlaglichter auf das letzte Jahr der DDR in Potsdam werfen.

Die sogenannte ,Wende‘ in der DDR, die Zeit zwischen der großen Fluchtwelle im Sommer 1989 und der deutschen Einheit im Herbst 1990, ist für viele Menschen geprägt von Umbruch, Erneuerung und vor allem aber von Hoffnung – Hoffnung auf politische Reformen und besonders auf Veränderungen im persönlichen Leben. In niemals vorstellbarer Art und Weise sowie in unglaublicher Geschwindigkeit verändern sich in diesem Jahr etablierte Strukturen und zahlreiche Biografien. Dabei ist diese Zeit des Dazwischen auch eine der großen Unsicherheit: Gewohntes, ja bisher Gelebtes bricht auseinander und weg, das gewünschte Andere oder Neue ist noch nicht erlebbar und die Zukunft – beruflich, politisch und vor allem privat – oftmals unklar.
Das turbulente Jahr 1989/90 nimmt das Ausstellungsteam anhand von Fotografien und Dokumenten aus der Museumssammlung in der Ausstellung in den Blick. Gezeigt werden Aufnahmen des Protests, der Maueröffnung sowie des sich verändernden politischen wie
gesellschaftlichen Lebens in Potsdam – einer Stadt, in der auf Grund ihrer direkten Grenze zu West-Berlin die Teilung Deutschlands stets im Alltag spürbar war.

Macht mit! Teilen Sie Ihre ganz persönlichen "Wende-Erinnerungen" mit uns!
Das Potsdam Museum ist sehr an Ihren persönlichen Erinnerungen interessiert und fragt die Potsdamerinnen und Potsdamer: Haben Sie selbst diese Zeit in Potsdam erlebt? Woran erinnern Sie sich? Vielleicht teilen Sie ja Ihr ‚Wendeschlüsselereignis´ mit uns, damit es in das Gedächtnis der Stadt, in unsere Sammlung eingehen kann. Wir sind gespannt auf Ihre Geschichten!
Einsendungen sind möglich per Post (zum Beispiel mit der Ausstellungs-Postkarte) oder per E-Mail an neunundachtzig.neunzig@rathaus.potsdam.de.

 

Museumspädagogische Angebote für Schulklassen
Workshops zur DDR-Zeit oder digitale Führungen anhand von Fotografien und Geschichten durch die Potsdamer Wendezeit 1989/90) können nach individueller Absprache vereinbart werden unter:

Tel. 0331-289 6805 (Museumspädagogik), 0331-289 6868 (Empfang) oder per Mail an museumspaedagogik-pm@rathaus.potsdam.de

Alle Lern-und Begleitmaterialien zur Foyerausstellung sind bestellbar und stehen Ihnen auch digital zum Download zur Verfügung. Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns!

 

Adresse: 
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
14467 Potsdam
Deutschland
+49 331 2896868

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