Im Namen des Volkes? Antirassismusarbeit im Zeichen einer erstarkenden Rechten

Internationale Podiumsdiskussion

Vortrag & Diskussion

Überall in Europa gewinnen rechte Gruppierungen an Boden, die für sich beanspruchen, im Namen des Volkes zu sprechen. Politische Gegner*innen werden als Feinde oder „Volksverräter“ denunziert, Journalist*innen als Lügner*innen und Betrüger*innen diffamiert, Minderheiten werden verunglimpft, Rassismus wird offen geäußert und in Taten umgesetzt. Letztendlich werden so die Grundlagen des Zusammenlebens wie Chancengleichheit, Freiheit, Vielfalt und Respekt zersetzt.
In einer Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen diskutieren wir, welche Strategien in anderen Ländern verfolgt werden, um sich der antidemokratischen Konjunktur, Rassismus und rechter Hetze entgegenzustellen.

Es diskutieren:
Prof. Dr. Jürgen Mackert, Universität Potsdam
Dr. Anna Tatar, Verein „NIGDY WIĘCEJ“ (Nie Wieder), Polen
Cristina Erica Schwarze, SOS Rassismus und Diskriminierung Schweiz
Cäcilia Kappel, ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, Österreich
Daniel Codello, Europäische Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) (angefragt)
Judith Porath, Opferperspektive e.V.

Moderation: Alice Lanzke

Adresse: 
Bürgerhaus Am Schlaatz
Schilfhof 28
14478 Potsdam
Deutschland