29. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018 im Museum Barberini

Hinter der Maske. Künstler in der DDR

Günter Firit: Selbstzerstörung, 1987, Nachlass Günter Firit, Foto: Frank Strassmann (© Museum Barberini)
Günter Firit: Selbstzerstörung, 1987, Nachlass Günter Firit, Foto: Frank Strassmann (© Museum Barberini)
Günter Firit: Selbstzerstörung, 1987, Nachlass Günter Firit, Foto: Frank Strassmann (© Museum Barberini)
19.11.2017 - 10:00
20.11.2017 - 10:00
22.11.2017 - 10:00

Die Künstler in der DDR standen im Spannungsfeld von Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität. Wie reflektierten sie ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen erzieherischen Aufgabe? Die Ausstellung "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" im Museum Barberini in Potsdam versammelt Kunstwerke, die in Selbst- und Gruppenbildnissen, in Rollen- und Atelierbildern von diesem kritischen Blick nach innen zeugen.

"Hinter der Maske. Künstler in der DDR" widmet sich bis zum 4. Februar 2018 im Museum Barberini der Inszenierung des Künstlerindividuums von 1945 bis 1989. Das Thema wird durch vier Generationen in Gemälden, Photographie, Graphik, Collage, Skulptur und Aktionen vorgestellt.
Deutlich wird, dass die Kunst nicht in ideologischen Zuschreibungen aufgeht. 
Mit dieser Ausstellung beginnt das Museum Barberini die Erforschung seiner Sammlung zur Kunst in der DDR, die in der Kunstgeschichte immer noch wenig beachtet ist. Ausgehend vom eigenen Bestand versammelt sie über 100 Werke von 
80 Künstlerinnen und Künstlern.

Unter den ausgestellten Werken befinden sich unter anderem Arbeiten von Karl-Heinz Adler (*1927), Strawalde (Jürgen Böttcher) (*1931), Hartwig Ebersbach (*1940), Hermann Glöckner (1889–1987), Hans-Hendrik Grimmling (*1947), Bernhard Heisig (1925–2011), Wolfgang Mattheuer (1927–2004), Harald Metzkes (*1929), A. R. Penck (1939–2017), Stefan Plenkers (*1945), Evelyn Richter (*1930), Arno Rink (*1940), Willi Sitte (1921–2013), Werner Tübke (1929–2004), Elisabeth Voigt (1893–1977), Trak Wendisch (*1958) und der Künstlergruppe Clara Mosch.

Ausstellungsdauer: 29. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018

Öffnungszeiten:
Montags und mittwochs–sonntags 10 bis 19 Uhr
Dienstags geschlossen
jeden ersten Donnerstag im Monat 10 bis 21 Uhr

Adresse: 
Museum Barberini
Humboldtstraße 5–6
14467 Potsdam
Deutschland