Sonderausstellung Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Gläserne Welten. Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte

Deckelbecher (Detail) mit dem Brandenburgischen Wappen und dem Monogramm Markgraf Philipp Wilhelms von Brandenburg-Schwedt, Gottfried Spiller (zugeschr.), 1689–1698 © Stuttgart, Landesmuseum Württemberg, Foto: Hans Mayr
Deckelbecher (Detail) mit dem Brandenburgischen Wappen und dem Monogramm Markgraf Philipp Wilhelms von Brandenburg-Schwedt, Gottfried Spiller (zugeschr.), 1689–1698 © Stuttgart, Landesmuseum Württemberg, Foto: Hans Mayr
Deckelbecher (Detail) mit dem Brandenburgischen Wappen und dem Monogramm Markgraf Philipp Wilhelms von Brandenburg-Schwedt, Gottfried Spiller (zugeschr.), 1689–1698 © Stuttgart, Landesmuseum Württemberg, Foto: Hans Mayr
Unbekannt, Portrait Johann Kunckel,Stiftung Stadtmuseum Berlin, Foto: Michael Setzpfand, Berlin
Unbekannt, Portrait Johann Kunckel,Stiftung Stadtmuseum Berlin, Foto: Michael Setzpfand, Berlin
Unbekannt, Portrait Johann Kunckel,Stiftung Stadtmuseum Berlin, Foto: Michael Setzpfand, Berlin
Kunst aus Glas, Potsdam Museum, Foto: Dr. Bauers
Kunst aus Glas, Potsdam Museum, Foto: Dr. Bauers
Kunst aus Glas, Potsdam Museum, Foto: Dr. Bauers
Ausstellung
23.09.2017 - 10:00
24.09.2017 - 10:00
26.09.2017 - 10:00

Als der Große Kurfürst im Jahr 1678 den Alchemisten und Glaskünstler Johann Kunckel vom sächsischen Hof nach Potsdam holte, war dies der Beginn einer kurzen, aber umso nachhaltigeren Erfolgsgeschichte der kurfürstlich-brandenburgischen Glashütte. Nicht nur „erfand“ Kunckel das Goldrubinglas in seinem Labor auf der Pfaueninsel, sondern er führte das dem reinen Quarz Bergkristall ebenbürtige Kristallglas zu einer wahren Blüte. Mit seiner Klarheit und Härte eignete es sich hervorragend für meisterliche Schnittmotive. Die Erzeugnisse der Potsdamer Hütte entstanden zu festlichen Anlässen und dienten als repräsentative Geschenke an Höfe im Heiligen Römischen Reich und verdienstvolle Privatpersonen. Rund 90 Pokale, Becher sowie Kelche, ergänzt durch Werke der bildenden und angewandten Kunst, berichten in der Ausstellung von den Geschichten hinter den Gläsern und den Umständen ihrer Entstehung. Neben zahlreichen Objekten der eigenen Sammlung präsentieren wir kostbare Leihgaben, u. a. aus dem Grünen Gewölbe in Dresden, dem Glasmuseum Hentrich im Museum Kunstpalast Düsseldorf und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Die Ausstellung begleitet ein reichhaltiges Veranstaltungs- und Führungsprogramm, weitere Informationen dazu auf der Homepage: www.potsdam-museum.de

Die Mittelbrandenburgische Sparkasse unterstützt die Ausstellung mit einer Spende.
Der im Imhof-Verlag publizierte Katalog enthält acht Essays sowie einen reichen Katalog- und Abbildungsteil. Die Publikation des Katalogs wird mit einer Förderung der Ernst von Siemens Kunststiftung realisiert und ist zu einem Verkaufspreis von 16,95 € im Museumsshop erhältlich.

Eintritt: 5,00 € / erm 3,00 €

Video über Johann Kunckel

Öffnungszeiten
Dienstag 10 bis 17 Uhr
Mittwoch 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 10 bis 19 Uhr
Freitag 10 bis 17 Uhr
Samstag 10 bis 18 Uhr
Sonntag 10 bis 18 Uhr
Feiertage 10 bis 18 Uhr
Montags geschlossen

Ausstellungsdauer
27. August 2017 bis 19. November 2017

Adresse: 
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
14467 Potsdam
Deutschland
+49 331 2896868
+49 331 289 6808