Sonderausstellung

Bernhard Heisig – Menschheitsträume – das malerische Spätwerk

Bernhard Heisig, Der Tod des Weißclowns Ausschnitt), 1991, Potsdam Museum, Dauerleihgabe, Privat, © VG-Bildkunst, Bonn 2021
Bernhard Heisig, Der Tod des Weißclowns Ausschnitt), 1991, Potsdam Museum, Dauerleihgabe, Privat, © VG-Bildkunst, Bonn 2021
Bernhard Heisig, Der Tod des Weißclowns Ausschnitt), 1991, Potsdam Museum, Dauerleihgabe, Privat, © VG-Bildkunst, Bonn 2021
Ausstellungen
18.09.2021 - 12:00 bis 18:00
19.09.2021 - 12:00 bis 18:00
21.09.2021 - 12:00 bis 18:00

Die Sonderausstellung im Potsdam Museum „Bernhard Heisig – Menschheitsträume – das malerische Spätwerk“ stellt insbesondere die letzte künstlerische Schaffensphase des Künstlers vor, der sein Alterswerk in Brandenburg schuf und bis 2011 im kleinen havelländischen Dorf Havelaue-Strodehne sein Atelier hatte.  

Für den Maler war das Havelland fast 20 Jahre lang das stille, naturverbundene Refugium, wo er leidenschaftlich malte und lebte. In zunehmender Weise beschäftigte sich Heisig mit der Geschichte des Landes und der ihn umgebenen Landschaft: Persönlichkeiten wie Friedrich der Große als auch Erzählungen Theodors Fontanes fanden Eingang in Heisigs Bildwelt.

Seine eigen-artige künstlerische Auffassung bewegte sich zwischen figurativ-expressiver Malerei und magischem Realismus; ein ausdrucksstarker Maler, der allegorische Bilder entstehen ließ, welche an ihrer Aktualität nichts verloren haben. Seine narrative weltanschauliche Bildwirkung prägte nachfolgende Künstlergenerationen eingehend.

Über fünf Themenräume erstreckt sich die Sonderausstellung mit 50 Gemälden sowie Fotografien, Grafiken und filmischem Material. Im Zentrum stehen 10 Gemälde, welche dem Potsdam Museum 2015 für die Dauer von zehn Jahren aus dem Nachlass der rheinischen Kunstsammlung Vera Schreck zur Verfügung gestellt wurden. Leihgaben aus musealen Beständen sowie aus privaten Kunstsammlungen ergänzen die Werkschau und ermöglichen die Annäherung an einen Ausnahmekünstler.

Ein interessantes und umfangreiches Veranstaltungsprogramm begleitet die Sonderausstellung.

Adresse: 
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
14467 Potsdam
Deutschland
+49 331 2896868

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