Beiderseits der Oder. Geschichtsraum | Grenzraum | Begegnungsraum

Ausstellung Beiderseits der Oder (© BKG/HBPG)
Ausstellung Beiderseits der Oder (© BKG/HBPG)
Ausstellung Beiderseits der Oder (© BKG/HBPG)
Ausstellung "Beiderseits der Oder" (© BKG/HBPG)
Ausstellung "Beiderseits der Oder" (© BKG/HBPG)
Ausstellung "Beiderseits der Oder" (© BKG/HBPG)
Einblick in die Ausstellung "Beiderseits der Oder" (© BKG/HBPG)
Einblick in die Ausstellung "Beiderseits der Oder" (© BKG/HBPG)
Einblick in die Ausstellung "Beiderseits der Oder" (© BKG/HBPG)
Ausstellung
11.12.2018 - 10:00 bis 17:00
12.12.2018 - 10:00 bis 17:00
13.12.2018 - 10:00 bis 17:00

Die Ausstellung des Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 Sharing Heritage. Sie beschreibt die Region beiderseits der Oder als einen erinnerungsgeschichtlichen Raum, der heute Deutschen und Polen gemeinsam ist. Im Mittelpunkt stehen Menschen, deren Lebensgeschichten mehrheitlich geprägt sind durch Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung während des Zweiten Weltkriegs und in den Nachkriegsjahren. Zu Wort kommen Nachbarn von beiden Seiten der Oder, die den Blick nicht nur in die Vergangenheit richten, sondern auch berichten, wie für sie Fremdes zu Eigenem wurde, wie neue kulturelle Identitäten entstanden, und welche Möglichkeiten sie heute für eine deutsch-polnische Verständigung sehen.

Ein als Gesamtkunstwerk inszenierter Raum lädt den Besucher zu einer Reise beiderseits der Oder ein. Nicht Exponate oder Schautafeln, sondern Audio-, Bild- und Videosequenzen begleiten den Besucher auf seiner Reise und bieten ihm einen assoziativen Zugang zu den geschichtlichen Ereignissen. Auch wenn sich die Ursachen unterscheiden, die Situation beiderseits der Oder ähnelte sich: die Besucher sehen Menschen auf der Flucht, zerstörte Städte und Dörfer, und sie erhalten Einblick in den Neubeginn in Landwirtschaft, Industrie und Privatleben. Fotos und Filmausschnitte, aktuelle Interviews und persönliche Erzählungen von Zeitzeugen und Nachgeborenen aus der Region werden verwoben mit privatem Bildmaterial, das in erster Linie Familiengeschichten erzählt, sowie mit offiziellen Aufnahmen, die immer auch Dokumente politischer Propaganda sind. Das Ergebnis ist eine Raumdramaturgie, die alle Sinne anspricht und den kollektiven Schock von Flucht, Vertreibung und erzwungenem Neubeginn nachvollziehbar macht.

Ausstellungsdauer:
7. September 2018 bis 20. Januar 2019

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag 10 - 17 Uhr
Freitag bis Sonntag und an Feiertagen 10 - 18 Uhr

Eintritt:
regulär: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
freitags 3 Euro für alle
bis 18 Jahre und für ALG II-Empfänger: frei
Sonderkonditionen für Gruppen, Schulklassen, Familien und für Kombikarten

Kasse und Informationen:
Tel.: 0331 620 85-50, kasse@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Adresse: 
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Am Neuen Markt 9
Kutschstall
14467 Potsdam
Deutschland
www.hbpg.de