Im Gedenken an die Opfer der Mauer und aus Anlass des 58. Jahrestages des Baus der Mauer

11. Potsdamer MauerVerlauf

Glienicker Brücke (© Michael Lüder)
Glienicker Brücke (© Michael Lüder)
Glienicker Brücke (© Michael Lüder)

Im Gedenken an die Opfer der Mauer laden die Landeshauptstadt Potsdam und die Fördergemeinschaft »Lindenstraße 54« in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße zum 11. »Potsdamer MauerVerlauf« am 13. August 2019 ein. In diesem Jahr steht die Grenzlinie durch den Griebnitzsee und im Bereich des Teltowkanals bis nach Kleinmachnow im Fokus der Gedenkveranstaltung.

Programm

15 Uhr Treffen und Besteigen des Schiffes "Wappen von Spandau" an der Anlegestelle auf der Berliner Seite der Glienicker Brücke

15:45 Uhr Schifffahrt entlang der ehemaligen Grenzlinie mit Informationen über die Grenze und Fluchtschicksale
Die Fahrt geht entlang der Grenzlinie durch den Griebnitzsee und über den Teltowkanal bis zur Kleinmachnower Schleuse und wieder zurück zur Glienicker Brücke. Der Historiker Dr. Jochen Maurer und die Zeitzeugen Manfred Kruczek, Uta Leichsenring, Dr. Brigitte Lotz, Gerhard Petzholtz, Hartmut Richter, Gisela Rüdiger und Gudrun Tschäpe berichten über den Mauerverlauf, das Grenzsystem, den Schießbefehl und über Fluchtschicksale in diesem Grenzbereich.

Die Schifffahrt ist für die Teilnehmer kostenfrei. An Bord besteht die Möglichkeit, Getränke und kleinere Speisen auf eigene Kosten zu bestellen.

Im Anschluss an die Schifffahrt: Gedenken an die Opfer der Mauer an der NIKE vor der Gienicker Brücke.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Fördergemeinschaft »Lindenstraße 54« Claus Ladner halten der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam Mike Schubert, die Leiterin der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße Uta Gerlant und der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr Reden im Gedenken an die Opfer der Mauer.
 

Am 13. August 1961 riegelten Grenzpolizisten, Volkspolizisten, Mitglieder der »Kampfgruppen der Arbeiterklasse« und Soldaten der Nationalen Volksarmee die Sektorengrenze nach West-Berlin und den Berliner Außenring ab. Straßen wurden aufgerissen und Panzersperren errichtet. In den folgenden Tagen begannen Bautrupps unter Bewachung damit, die Berliner Mauer zu bauen. Die Bevölkerung in beiden Teilen Deutschlands zeigte sich schockiert.