Earth Hour 2020

Ein gemeinsames Zeichen - Time to act!

Das Bild zeigt das Logo der Earth Hour 2020. (© WWF)
Das Bild zeigt das Logo der Earth Hour 2020. (© WWF)
Logo der Earth Hour 2020 (© WWF)

Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich auch in diesem Jahr wieder an der weltweit stattfindenden Umwelt- und Klimaschutzaktion „Earth Hour“ beteiligt. Am vergangenen Sonnabend wurden in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr im Rathaus erneut alle Lichter ausschaltet, um damit symbolisch auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Aussage und das Motto der Earth Hour “Für einen lebendigen Planeten” wurde in diesem Jahr durch den Aufruf „Time to Act“ bekräftigt. Richteten die Initiatoren der Aktion im vergangenen Jahr den Fokus auf das weltweite Artensterben, so ging in diesem Jahr ein Aufruf an alle politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger: es ist Zeit zu handeln, wenn die Klimaschutzziele erreicht werden sollen!

Neben dem Rathaus hatten im Vorfeld weitere Einrichtungen und kommunale Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt. So auch die städtische Wohnungsgesellschaft ProPotsdam, die ihre Geschäftsstelle in der Pappelallee 4 dunkel ließ, die Stadtwerke mit dem Verwaltungsgebäude in der Steinstraße 101, die IHK-Gebäude in der Breiten Straße, die Gebäude im Sportpark Luftschiffhafen sowie das Museum fluxus+ in der Schiffbauergasse.

Die Landeshauptstadt hatte sich in einem ersten Schritt im Jahr 2017 als Teilnehmerin der „Earth Hour“ registriert und die regelmäßige Teilnahme an dieser symbolischen Aktion durch einen Beschluss der Stadtverordneten im selben Jahr bekräftigt. In Deutschland nahmen laut Aussage des WWF in diesem Jahr mindestens 366 Städte teil.

In den vergangenen Jahren hatten sich wiederholt tausende Städte und Gemeinden in mehr als 180 Ländern der Welt an der WWF Earth Hour beteiligt.

 

Hintergrund der „Earth Hour“

Die weltweite Klima- und Umweltschutzkampagne wurde 2007 vom „World Wide Fund for Nature“ (WWF) in Australien ins Leben gerufen. Seitdem wird jedes Jahr im März die Außenbeleuchtung an öffentlichen Gebäuden und Denkmälern ausgeschaltet. Mit der symbolischen Aktion möchte der WWF zur Einsparung von Energie auffordern und zur Reduzierung von Treibhausgasen beitragen.