Der Fachbereich Soziales und Inklusion informiert

Der Fachbereich Soziales und Inklusion erhält momentan eine hohe Anzahl an Anfragen. Viele dieser Anfragen haben ähnliche Anliegen, daher haben wir diese zusammengefasst und an dieser Stelle beantwortet. Notfälle werden vom Fachbereich Soziales und Inklusion selbstverständlich unverzüglich bearbeitet.

 

Welchen finanziellen Ausgleich können Mitarbeitende bekommen, die nicht über das Kurzarbeitergesetz abgedeckt sind?

Bitte wenden Sie sich an das Jobcenter.

 

Ist die Betreuung im häuslichen Bereich der Klienten durch Träger der Eingliederungshilfe verboten?

Die Assistenzagenturen sollen entsprechend dem Rundschreiben RS 9/2020 des MSGIV keine eigenmächtigen Schließungen veranlassen. Freigestellte Ressourcen sollen entweder modifiziert oder zur Pandemie-Bekämpfung eingesetzt werden.

 

Wie ist mit Bedarf für die Ferienbetreuung im Zuge der Schulanschlussbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung umzugehen?

Generell ist in Bezug auf die Hortbetreuung und damit auch im Sinne der Schulanschlussbetreuung derzeit die Prüfung eines Anspruches auf einen Notbetreuungsplatz erforderlich.

Die entsprechenden Anträge sind auf der Internetseite der Landeshauptstadt verfügbar. Sollten die betreffenden Familien einen Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz haben, kann dieser auch im Rahmen der Schulanschlussbetreuung erfolgen.

 

Was kann ich machen, wenn der Bestand der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und Desinfektionmittel nicht mehr ausreichend ist, um meine Einrichtungen sicher aufrecht zu erhalten?

Die Landeshauptstadt Potsdam ermittelt derzeit den Bedarf an PSA und Desinfektionmittel über ein Monitoring, welches über den Bereich Statistik und Wahlen erfolgt. Sollten Sie dort nicht berücksichtigt sein, wenden Sie sich bitte an Planung-Steuerung@Rathaus.Potsdam.de, um in den Verteiler aufgenommen zu werden.  Sofern der Landeshauptstadt Potsdam PSA und Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen, werden diese über einen Verteilerschlüssel an die Einrichtungen ausgegeben. Dies gilt nur für Einrichtungen der Pflege, der Behindertenhilfe und für die Tagesstätten.

Im Übrigen weisen wir auf die Empfehlung des RKI zu ressourcenschonendem Umgang mit Schutzausrüstung hin.

Die Ehrenamtlichen aus dem Treffpunkt Freizeit haben Behelfs-Nasen-Mundschutz-Masken genäht. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen oder anderen sozialen Einrichtungen noch Mundschutzmasken benötigen, würden sie diese gern weitergeben. Darüber hinaus gibt es im Treffpunkt Freizeit die Möglichkeit, mittels eines 3D-Druckers Gesichtsschutze zu fertigen.
Eine Abbildung finden Sie unter: Gesichtsschutz aus dem 3D-Drucker  Die Einrichtungen können sich gern unter kuehnel@treffpunktfreizeit.de melden.

 

Können die bürokratischen Verfahren für Pflegedienste vereinfacht werden?

Mit den Krankenkassen: Dazu hat die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) das Verfahren zum Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte vereinfacht. Lesen Sie dazu folgenden Link: KVBB

Durch das Land Brandenburg: In einem Schreiben vom 16.04.2020 hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) befristete Sonderparkrechte für ambulante Pflegedienste eingerichtet. Das Schreiben finden Sie im Downloadbereich am Ende der Seite.

 

Was mache ich, wenn mein Unternehmen wegen ausbleibender Aufträge in finanzielle Schwierigkeiten gerät?

Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können sich auch an die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden. Alle dazu notwendigen Informationen wie Antragsformular, regional für Sie zuständige Stellen, Kontaktdaten und Ansprechpartner, etc. finden Sie unter folgendem Link: Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)

Nach Mitteilung der Pflegekassenverbände wollen diese den Forderungen der Leistungserbringer nach Unterstützung der Pflegeeinrichtungen Rechnung tragen und beraten daher auf Bundesebene auch über finanzielle Hilfestellungen für Pflegeeinrichtungen zum Ausgleich von Corona-bedingten Mehrausgaben, insbesondere bei der Beschaffung von Schutzausrüstung.

Hier finden Sie die entsprechende Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes:

 

Wird der ambulante Pflegedienst informiert, wenn ein Patient infiziert ist?

Wird bei einem Ihrer Klienten ein positiver Befund durch das Gesundheitsamt festgestellt, ist die Person verpflichtet, gegenüber dem Gesundheitsamt ihre Kontakte offenzulegen, um mögliche Infektionsketten zu identifizieren. In diesem Rahmen werden Sie vom Gesundheitsamt kontaktiert.

 

Gibt es eine Beratungsstelle für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen?

Telefonnummer: 030 202023-6000 (Montag bis Freitag: 8 – 18 Uhr) sowie

per E-Mail: corona-in-der-pflege@mdk-bb.de

Weitere Hinweise dazu finden Sie unter: MDK-BB

 

An wen kann ich mich wenden, wenn ich helfen möchte?

Unter folgenden Kontaktdaten können Sie sich, Montag bis Freitag, 9 - 16 Uhr, an die Helferstelle wenden:

Telefon: 0331 6467614
E-Mail-Adresse: Koordinierung@drk-potsdam.de

Unter fogendem Link der Landeshauptstadt Potsdam gelangen Sie zur Übersicht von Angeboten von Helfern und Unterstützung: https://www.potsdam.de/hilfe-anbieten-und-erhalten-potsdam

Der Verband der Pflegehilfe hat unter dem Hashtag #GenerationenHaltenZusammen die Aktion Nachbarschaftshilfe gegründet. Wie diese funktioniert, wird Ihnen einfach in der im Download zur Verfügung gestellten Datei erklärt.

 

An wen können sich Seniorinnen und Senioren wenden, wenn sie Hilfe oder Unterstützung benötigen?

Hierzu hat das Netzwerk "Älter Werden in Potsdam" aktuelle Information zur Unterstützung zusammengestellt. Diese finden Sie am Ende der Seite im Downloadbereich. Für weiteregehende Informationen besuchen Sie gern die Internetseite des Netzwerks "Älter Werden in Potsdam".

Der Verband der Pflegehilfe hat unter dem Hashtag #GenerationenHaltenZusammen die Aktion Nachbarschaftshilfe gegründet. Wie diese funktioniert wird Ihnen einfach in der im Download zur Verfügung gestellten Datei erklärt.

 

Wozu dient der Notfallzettel / die Notfalldose?

Für Menschen, die allein leben und in einen Notfall geraten, ist es wichtig, alle Notfalldaten gesammelt für den Rettungsdienst zur Verfügung zu haben. Für Retter ist es oft nicht möglich herauszufinden, wo wichtige Unterlagen aufbewahrt werden. Dafür gibt es die Notfalldose. Weitere Erklärungen und den Notfallzettel zum Download finden Sie in dem Artikel Notfalldose und auf der Internetseite des Deutschen Roten Kreuz.

 

Wie lässt sich eine Wohnanlage für Betreutes Wohnen „sicher“ machen?

Da Ihre Bewohner auf privatrechtlicher Basis Mietverträge abgeschlossen haben, ist es schwierig, ein Besuchsverbot durchzusetzen.  Die Brandenburger Eindämmungsverordnung umfasst diese Wohnform nicht. Sie können dies nur bilateral mit Ihren Bewohnern verhandeln. Es muss jedoch die Versorgung Ihrer Bewohner (ggf. über ambulante Pflegedienste) gewährleistet sein.

 

Weitere Links finden Sie unten.
 

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