Pressemitteilung Nr. 25 vom 15.01.2015 Oberbürgermeister: Temporäre Nutzung des Verwaltungsgebäudes des Rechenzentrums denkbar

Oberbürgermeister Jann Jakobs hat heute angesichts der Diskussion über fehlende Räume für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinitiativen eine Zwischennutzung des Verwaltungsgebäudes des Rechenzentrums an der Breiten Straße, Ecke Dortustraße in Aussicht gestellt. Er werde die Kultur- und Kreativszene zu einem Gespräch an seinem Tisch einladen, kündigte Oberbürgermeister Jann Jakobs an.

„Ich nehme die Sorgen der Kreativwirtschaft, von freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern sowie der Kulturszene, die dringend nach Räumen suchen, sehr ernst. Da ist das Verwaltungsgebäude des Rechenzentrums zumindest zwischenzeitlich ein möglicherweise gutes Angebot“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Das Bürogebäude wird Mitte des Jahres freigezogen sein. Wir hatten zunächst die Unterbringung der Fachhochschule vorgeschlagen, was so nicht zum Tragen kommt. Jetzt könnten wir die Räume für eine Übergangszeit Künstlerinnen und Künstlern sowie kreativen Projektinitiativen zur Verfügung stellen. Ich beabsichtige, die Initiativen unter Beteiligung des Sanierungsträgers zu einem Gespräch einzuladen, um die genauen Eckpunkte zu vereinbaren.“

Ergebnis der Runde sollte es sein, ein stimmiges Gesamtkonzept zu erarbeiten, auf dessen Grundlage das Bürogebäude temporär für die Kunst- und Kulturszene bereitsteht. Dazu könnte auch die Unterbringung einer sogenannten Coworking Space für Freiberufler, Kreative oder kleinere Startups gehören, die unabhängig voneinander agieren oder in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sind.

Die Zwischennutzung stehe nicht im Widerspruch zum Wiederaufbau der Garnisonkirche, so Jakobs weiter. Klar müsse aber auch sein, dass das Gebäude freigeräumt wird, wenn der Abriss tatsächlich erforderlich werden sollte. Der Oberbürgermeister machte zudem deutlich, dass er davon ausgeht, dass das Land so schnell wie möglich den Flachbau freizieht, in dem der technische Teil des Rechenzentrums untergebracht ist. Das ist nötig, um die Plantage und den Langen Stall weiterentwickeln zu können.