Fachgruppe Entomologie Potsdam

Treffen der Potsdamer Entomologen im Naturkundemuseum Potsdam

Páramo de Chigaza (Kolumbien), Foto: W. Mey
Páramo de Chigaza (Kolumbien), Foto: W. Mey
Páramo de Chigaza (Kolumbien), Foto: W. Mey
Flockenblumen Langhornbiene (Tetraloniella dentata), Foto: Dr. H. Petrischak
Flockenblumen Langhornbiene (Tetraloniella dentata), Foto: Dr. H. Petrischak
Flockenblumen Langhornbiene (Tetraloniella dentata), Foto: Dr. H. Petrischak
Untersuchungstransekt von der Randstruktur (Hecke) in den Acker (Winterweizen), Foto: Dr. R. Platen
Untersuchungstransekt von der Randstruktur (Hecke) in den Acker (Winterweizen), Foto: Dr. R. Platen
Untersuchungstransekt von der Randstruktur (Hecke) in den Acker (Winterweizen), Foto: Dr. R. Platen
Die Niederungen des Ros' mit einigen seiner typischen Bewohner, Foto: I. Landeck
Die Niederungen des Ros' mit einigen seiner typischen Bewohner, Foto: I. Landeck
Die Niederungen des Ros' mit einigen seiner typischen Bewohner, Foto: I. Landeck
06.02.2019 - 18:00
06.03.2019 - 18:00
03.04.2019 - 18:00

Die Potsdamer Entomologen treffen sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr im Naturkundemuseum Potsdam in der Breiten Straße 13 (Hintereingang). Auf den Treffen werden von den Insektenkundlern Vorträge gehalten, Erfahrungen ausgetauscht und regionale Forschungsarbeiten organisiert. Darüber hinaus öffnet das Naturkundemuseum Potsdam seine wissenschaftlichen Sammlungen für die ehrenamtliche Arbeit der Entomologen. Gäste sind herzlich willkommen.

Mittwoch, 2. Januar 2019 - kein Fachgruppentreffen

Mittwoch, 6. Februar 2019, 18 Uhr
Dr. Wolfram Mey (Potsdam): Auf der Suche nach Kleinschmetterlingen und Köcherfliegen im Páramo von Kolumbien

Das Páramo in den Anden stellt eine einzigartige Vegetationsform dar, die ihre Hauptverbreitung in Kolumbien hat. Mit vielen endemischen Arten zur hohen Biodiversität Kolumbiens beiträgt. Im Gegensatz zur Vegetation ist die dortige Entomofauna nur dürftig bekannt. Im Rahmen eines BMBF Projektes wurden mehrere Exkursionen in verschiedene Páramos von Kolumbien unternommen. Der Fokus der Untersuchungen lag auf Fließgewässern und die Imagines und Larven der dort vorkommenden Zuckmücken (Chironomidae), Köcherfliegen (Trichoptera) und Kleinschmetterlinge (Microlepidoptera).

Mittwoch, 6. März 2019, 18 Uhr
Dr. Hannes Petrischak (Heinz Sielmann Stiftung): Erlebnisse mit Insekten und Spinnen in Sielmanns Naturlandschaften Brandenburg

Weite Heideflächen, Sandrasen, Dünen und Pfeifengraswiesen in teils außergewöhnlicher Ausprägung charakterisieren Landschaften wie die Döberitzer Heide, Kyritz Ruppiner Heide und Wanninchen. Zahlreiche seltene und bedrohte Insekten und Spinnen lassen sich hier beobachten. Begegnungen mit Sand- und Wegwespen, Schmetterlingen, Käfern oder auch Sandohrwürmern und Heuschrecken können zu faszinierenden Erlebnissen werden. Die Erhaltung der ihrer Lebensräume spielt eine große Rolle. Die Heinz Sielmann Stiftung möchte außerdem Kooperationen stärken und ein ökologisches Monitoring etablieren.

Mittwoch, 3. April 2019, 18 Uhr
2018 Dr. Ralph Platen (ZALF): Der Einfluss von Randstrukturen auf die Zusammensetzung und Diversität von Laufkäfergemeinschaften im Acker
Randstrukturen haben einen großen Einfluss auf die Zusammensetzung epigäischer Arthropodenzönosen in einem angrenzenden Acker (Ökotoneffekt). Der Einfluss von Rand- und Vegetationsstruktur auf die Laufkäfergemeinschaften im Acker wurden im Einzugsgebiet des Quillow/Mark Brandenburg von 2015 und 2017 mit Bodenfallen in 14 Transekten vom Ackerrändern bis in Winterweizenfelder hinein untersucht und statistisch ausgewertet. Der Vortrag stellt das Projekt und die Ergebnisse der Arbeiten vor.

Mittwoch, 1. Mai 2019 - Feiertag - kein Fachgruppentreffen

Mittwoch, 5. Juni 2019, 18 Uhr 
Ingmar Landeck (FIB - Finsterwalde): Wo ist die Artenvielfalt geblieben? – Über entomologische Streifzüge in der zentralen Ukraine
Über 70 Prozent des ukrainischen Festlandes werden aufgrund ihrer fruchtbaren Böden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Auswirkungen auf die Biodiversität sind allgegenwärtig. Einige von der Agrarindustrie weitgehend verschonte Landschaften finden sich im Mündungsbereich des Ros' in den Dnepr südlich der Stadt Kaniv. Aufgrund starker morphologischer Differenzierungen des Gebietes und vorherrschender kleinbäuerlicher Nutzung konnte eine besondere Lebensraum- und Artenvielfalt überdauern. Aber auch hier werfen erste Vorboten grundlegender Veränderungen ihre Schatten voraus.

Juli bis August 2019 - Sommerpause -  keine Fachgruppenabende

Nachfragen bitte an:
Dr. Dirk Berger, Naturkundemuseum Potsdam
Tel.: 0331 289-6703
E-Mail: dirk.berger@rathaus.potsdam.de

Adresse: 
Naturkundemuseum Potsdam
Breite Straße 13
14467 Potsdam
Deutschland
0331 2896707