Mit Begeisterung für die Stadt

Tag der Städtebauförderung

Auf dem Foto ist das Fachwerkhaus in der Hermann-Elflein-Straße 3 zu sehen. Dort hat heute das Museumshaus "Im Güldenen Arm" Potsdam seinen Sitz.
Auf dem Foto ist das Fachwerkhaus in der Hermann-Elflein-Straße 3 zu sehen. Dort hat heute das Museumshaus "Im Güldenen Arm" Potsdam seinen Sitz.
Museumshaus "Im Güldenen Arm" Potsdam (© Michael Lüder)

Führungen im Museumshaus "Im Güldenen Arm" und in der barocken Innenstadt

Am 11. Mai 2019 findet bundesweit zum fünften Mal der "Tag der Städtebauförderung" statt. Seit 1990 hat Potsdam in acht Sanierungsgebieten der Potsdamer Innenstadt und Babelsbergs sowie in den großen Wohnsiedlungen Am Stern, Drewitz, Am Schlaatz oder die Waldstadt von den finanziellen Mitteln der Städtebauförderung profitiert. Der gemeinsame Einsatz von Bund, Land und Landeshauptstadt hat an vielen Stellen in Potsdam zu deutlich sichtbaren Erfolgen geführt.

In diesem Jahr begeben wir uns am Tag der Städtebauförderung in die Potsdamer Innenstadt: Die 2. Barocke Stadterweiterung ist seit 1993 Sanierungsgebiet und die Sanierung des Bereichs zwischen Hegelallee, Friedrich-Ebert-Straße, Charlottenstraße und Schopenhauerstraße ist weitgehend abgeschlossen. Deshalb wird ein Großteil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme voraussichtlich 2019 entlassen.
Aus diesem Anlass möchten wir zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung den Fokus auf dieses zentrale Gebiet in der Stadt legen und vor Ort und mit Führungen über den Prozess und die sichtbaren Ergebnisse mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.

Im Rahmen von zwei Führungen möchten wir die barocke Innenstadt zeigen und auch einen Blick in Höfe wagen, die man "im Alltag" ansonsten kaum zu Gesicht bekommt. Ausgangspunkt ist das Museumshaus Im Güldenen Arm, ein besonderes Kleinod von 1737, dass in den 1990er Jahren durch viel Engagement und auch Fördermittel gerettet und instandgesetzt werden konnte.
Ende der Führungen ist der sogenannte Block 27. Sicher kennen die allermeisten den Nikolaisaal und das Kabarett Obelisk. Der Hofbereich zwischen Charlotten- und Yorckstraße und seine Geschichte allerdings, ist selbst Potsdamerinnen und Potsdamern wenig bekannt.
Am Block 27 können Gäste Stadtgeschichte von der ersten barocken Stadterweiterung ab dem Jahr 1714 bis heute erleben.

Im Museumshaus können Sie eine Ausstellung zum Lebenswerk des Potsdamer Künstlers Egon Wrobel und die Dauerausstellung der Sammlung Lachmann zur „Einfachen Gebrauchsform“ besuchen.
Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam im Hof bei einem Getränk Themen der Städtebauförderung zu diskutieren.

Programm

10.40 Uhr: Grußwort Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam

11 und 13 Uhr:
Führungen durch die barocke Innenstadt
Geschichte und Hintergrund zu 26 Jahren Stadtsanierung mit Einblicken "Hinter die Kulissen"
Start: Museumshaus "Im Güldenen Arm", Hermann-Elflein-Straße 3
Ende: Kabarett "Obelisk" in der Charlottenstraße
Dauer: etwa 1,5 Stunden

11.15 und 13.15 Uhr: Ausstellungsführung im Museumshaus
"Die einfache Gebrauchsform – bäuerliche und bürgerliche Keramik des 17. bis Mitte des 20. Jahrhunderts"; Formensammlung Lachmann;
Museumshaus "Im Güldenen Arm", Hermann-Elflein-Straße 3
Dauer: 0,5 Stunde
Die Ausstellung ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

10 bis 18 Uhr: Egon Wrobel
Ausstellung über das Lebenswerk des Potsdamer Künstlers zum 80. Geburtstag
Museumshaus "Im Güldenen Arm", Hermann-Elflein-Straße 3
Die Ausstellung ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

15 Uhr: exklusive Führung durch die Räume des Nikolaisaals das Konzert- und Veranstaltungshaus in der Innenstadt
Treffenpunkt im Innenhof, Zugang Wilhelm-Staab-Straße

Das Museumshaus "Im Güldenen Arm" ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Kleine Speisen und Getränke stehen kostenfrei zur Verfügung.

Für die musikalische Umrahmung sorgt Eric Zobel (Singer/Songwriter).

Das vollständige Angebot ist kostenfrei.

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