Netzwerk "Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam"

Netzwerkkonferenz März 2018 (© Jörg Bindheim)
Netzwerkkonferenz März 2018 (© Jörg Bindheim)
Netzwerkkonferenz März 2018 (© Jörg Bindheim)

Wer ist das Netzwerk?

Das Netzwerk "Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam" hat sich im Jahr 2006 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit zwischen den Diensten und Einrichtungen zum Wohle der älteren Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Mit mittlerweile fast 50 Partnern aus den Bereichen Bildung, Seniorenvertretung, ambulante Dienste, stationäre Einrichtungen, Beratungsstellen, Wohnungsunternehmen und Stadtverwaltung ist eine gute Basis für gemeinsame Vorhaben entstanden.

Das Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam“ kam am 8. März 2018 im Rathaus Potsdam zusammen. Die Mitglieder des Netzwerkes haben sehr eindrücklich gezeigt, dass Sie an einer Fortführung des Netzwerkes interessiert sind. Es wurde einstimmig beschlossen, Fördermittel für eine Netzwerkkoordination durch den Förderverein Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V. bei den Pflegekassen zu beantragen. Herr Schubert (Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung der Landeshauptstadt Potsdam) sagte zu, dass Netzwerk durch eine Kofinanzierung der Landeshauptstadt Potsdam mit zu unterstützen. In einem Zukunfts-Workshop am 16.Mai 2018 geht es um die Zukunft des Netzwerkes und die Ausgestaltung der Arbeit im Netzwerk. Dieser wird durch FAPIQ (Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg) begleitet.

Was will das Netzwerk erreichen?

Ziel ist es, Postdamerinnen und Potsdamern ein selbstbestimmtes, würdevolles Alter(n) zu ermöglichen. Das bedeutet, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen ältere Menschen ihre Kompetenzen einbringen und weiterentwickeln können. Darüber hinaus haben wir vereinbart, die Zusammenarbeit zwischen den Trägern, Anbietern und Einrichtungen für ältere Menschen und deren Angehörigen in sozialen, gesundheitlichen Krisensituationen nachhaltig zu verbessern. Wir wollen ein qualifiziertes und bedürfnisorientiertes Versorgungsnetzwerk entwickeln, dass allen älteren Potsdamerinnen und Potsdamern gleichermaßen offen steht.

Die Broschüre "Was tun, wenn der Alltag nach einem Aufenthalt im Krankenhaus zu Hause neu geregelt werden muss?“

Ein konkretes Ergebnis aus dem Arbeitskreis Zusammenarbeit der Dienste und Einrichtungen ist eine Broschüre, die helfen soll, auf die Zeit nach einem Krankenhausaufenthalt besser vorbereitet zu sein. Im professionellen Alltag tauchen öfters Abstimmungsprobleme zwischen der Schnittstelle Krankenhaus und Versorgungsangeboten auf. Diese sollen mit der Verteilung der Broschüre verringert werden und eine besondere Aufmerksamkeit für die Situation von älteren Menschen im Krankenhaus ermöglichen.

Umso wichtiger ist es, die Entlassung vorausschauend zu planen. Die zahlreichen Fragen in der Broschüre sollen die Patientinnen und Patienten unterstützen, sich frühzeitig auf die neue Situation vorzubereiten. Wer hilft mir zu Hause? Wurde eine Pflegestufe beantragt? Benötige ich Hilfsmittel? Ist meine Wohnung altersgerecht? Bei der Beantwortung helfen die jeweils benannten Sozialdienste im Krankenhaus. Die Broschüre schließt mit einer Auflistung aller Potsdamer Beratungsstellen rund um das Thema Alter und Pflege, an die man sich jederzeit wenden kann.

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