Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten (IUNW)

Friedhof Bornstedt: Trauerhalle

Die Trauerhalle aus dem späten 19. Jahrhundert wurde 1973/74 durch einen barackenähnlichen, massiv gemauerten Erweiterungsbau nach Süden ergänzt. Aufgrund der schwierigen Baugrundverhältnisse reißt dieser Erweiterungsbau seither stetig von dem Hauptbau ab und verursacht massive Schäden. Der Maßnahmenkatalog an der Trauerhalle bündelt daher drei Schwerpunkte: 1. Den Abriss des südlichen Erweiterungsbaus 2. der Neubau eines Sozialtraktes anstelle des alten Erweiterungsbaus die Einrichtung von Sozialräumen und Toiletten für das Friedhofspersonal sowie 3. die Beseitigung der Bauschäden an der Trauerhalle selbst, wie aufsteigende Feuchtigkeit, undichte Fenster und Türen und Reparatur des Fußbodens.
 
Der Entwurf des vorzunehmenden Ersatzneubaus wurde im Vorfeld denkmalfachlich und -rechtlich auf den historischen Bestand abgestimmt. Der Neubau entspricht in seinem Umfang dem bisherigen Gebäudegrundriss, setzt sich aber durch seine Form und gestalterischen Akzente bewusst vom historischen Trauerhallenbau ab. Die Binnengliederung des Neubaus wird auf die heutige und künftige Nutzung angepasst.