Pressemitteilung Nr. 48 vom 24.01.2015

Berufung des neuen Naturschutzbeirats am 28. Januar

Die konstituierende Sitzung des Naturschutzbeirats bei der Landeshauptstadt Potsdam findet am Mittwoch, dem 28. Januar, statt. Der Berufung der neuen Mitglieder ist ein breites Interessenbekundungsverfahren vorausgegangen, welches die Stadtverwaltung seit Sommer 2014 durchgeführt hat. Einbezogen waren zahlreiche Institutionen und die Fraktionen sowie die interessierte Öffentlichkeit, um sachkundige Kandidatinnen und Kandidaten für einen neuen Naturschutzbeirat zu gewinnen. Das Verfahren war notwendig, da Ende November 2014 die fünfjährige Amtsperiode des bisherigen Naturschutzbeirats endete.

Entsprechend der Vorschriften des Brandenburgischen Naturschutzausführungsgesetzes (§ 35 BbgNatSchAG) ist bei den unteren Naturschutzbehörden zur Vertretung der Belange von Naturschutz und Landschaftspflege sowie zur wissenschaftlichen und fachlichen Beratung ein Naturschutzbeirat zu bilden. Der Naturschutzbeirat ist ein Fachgremium, dessen Beratungsfunktion im Vordergrund steht. Er berät somit die untere Naturschutzbehörde und ist bei wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen der unteren Naturschutzbehörde einzubeziehen.

Der Hauptausschuss der Landeshauptstadt Potsdam hat in seiner Sitzung am 26. November 2014 den Vorschlag über sieben neue Mitglieder und sieben neue Stellvertreter angenommen. Damit sollen am Mittwoch folgende Personen berufen werden: Burkhard Voß (bisheriger Vorsitzender, seit 1994 im Naturschutzbeirat), Architekt; Karin Müller, Diplomforstingenieur; Susan Fischer, Dipl. Ing. Landeskultur und Umweltschutz, Dr. Rüdiger Knösche (seit 1999 im Naturschutzbeirat), Dipl. Biologe; Steffen Zahn (seit 2004 im Naturschutzbeirat), Dipl. Fischereiingenieur; Uwe Peschke (seit 1999 im Naturschutzbeirat), Dipl. Forstingenieur; Wolfgang Deuster, Dipl. Ing. Landschaftsplanung. Stellvertreter werden: Ronald Meinecke, Dipl. Ing Umweltsicherung und Dipl. Biologe; Heinz-Peter Wylach, Dipl. Ing Wasserbau; Dr. Torsten Lipp, Dipl. Ing. Landschaftsplanung; Norbert Wilke, Dipl. Agraringenieur; Reinhart Kurpan, Dipl. Ing. Landschaftsplanung; Elke Lentz, Dipl. Chemikerin; Franz Beusch, Dipl. Ing. Gartenbau und Dipl. Ing. Landschaftsplanung.

Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben sind in den Beirat Bürger zu berufen, die im Naturschutz und der Landschaftspflege besonders fachkundig und erfahren sind. Fachkundig ist ein Bürger, wenn er besondere Kenntnisse auf dem Gebiet der Botanik, der Zoologie, der Ökologie, der Landschaftspflege, der Landschaftsplanung oder auf verwandten Gebieten besitzt (§ 1 Abs. 1 NSchBV). Insgesamt hatten sich 17 Kandidatinnen und Kandidaten für die ehrenamtliche Mitarbeit im Naturschutzbeirat beworben.