1,5 km Radweg entlang des früheren Mauerverlaufs eröffnet
Pressemitteilung Nr. 424 vom 24.07.2015

Uferpromenade am Jungfernsee fertiggestellt

Verlängerung des Uferradweges – Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam, Matthias Klipp, und Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer Entwicklungsträger Bornstedter Feld, haben am Freitag im Beisein von Michael Cramer, Europaabgeordneter Bündnis90/Die Grünen, einen neuen Abschnitt des Berliner Mauerradweges offiziell freigegeben. Der neue Uferradweg entlang des früheren Mauerverlaufs am Jungfernsee zwischen Bertinistraße und der Fahrländer Brücke ist etwa 1,5 Kilometer lang.

„Der Abschnitt ist Bestandteil des gesamtstädtischen Uferwegekonzeptes und ein wesentlicher Teil des Mauerradweges“, sagte Matthias Klipp zur Eröffnung des Wegstücks. „Die neue Wegeverbindung ist zugleich ein weiterer Abschnitt Uferweg, der zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in der Landeshauptstadt realisiert werden konnte. Die Verbesserung der Radverkehrssituation und die Steigerung der Attraktivität des Fahrradfahrens, auch bei Regen und Schnee, sind Bausteine für die Stärkung der nachhaltigen Mobilität und des Umweltverbundes in Potsdam“, so der Beigeordnete weiter.

Der neue Uferweg besteht aus mehreren Abschnitten. So wird der öffentliche Fuß- und Radweg auf dem ehemaligen Kasernengelände als Schlechtwetterweg aus Asphalt geführt. Streckenweise schlängelt sich ein naturnaher Pfad direkt am Ufer entlang. Dank einer Aussichtsplattform auf den Jungfernsee erhält die neue Promenade eine besondere Aufenthaltsqualität.

„Dank der Uferwege ist für alle Bürgerinnen und Bürger Potsdams sowie für alle Besucher direkt am Wasser ein neuer Landschafts- und Lebensraum entstanden. Hier kann man aktiv sein oder die Seele baumeln lassen. Schon während der Bauzeit wurden die Wege rege frequentiert. Das war sozusagen „Bauen unter touristischer Begleitung“. Dies zeigt den Bedarf und zugleich die Begeisterung über diese Entwicklung“, so Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH.

Die Arbeiten wurden im Auftrag der Landeshauptstadt durch den Entwicklungsträger Bornstedter Feld koordiniert. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Mit der Ausführung der Arbeiten war die Potsdamer Firma Tegla beauftragt worden. Die Planung hatte das Büro Landschaft planen+bauen übernommen.