Pressemitteilung Nr. 367 vom 04.06.2014

Opoler Schüler zu Gast in Potsdam

Oberbürgermeister Jann Jakobs mit Opoler Schülern und Lehrkräften aus Opole und von der Grundschule am Humboldtring
Oberbürgermeister Jann Jakobs mit Opoler Schülern und Lehrkräften aus Opole und von der Grundschule am Humboldtring
Oberbürgermeister Jann Jakobs mit Opoler Schülern und Lehrkräften aus Opole und von der Grundschule am Humboldtring. Foto Landeshauptstadt Potsdam, Isabell Schölzel

Heute empfing Oberbürgermeister Jann Jakobs zehn Opoler Schüler und ihre zwei Lehrer zusammen mit einer Gruppe Potsdamer Schüler der Grundschule am Humboldtring. Seit 2013 besteht zwischen der UNESCO-Projektschule und der Grundschule Nr. 28 in Opole eine Schulpartnerschaft. Es ist der erste Besuch der polnischen Schule in Potsdam, jedoch bereits die zweite Begegnung zwischen den Schülern. Im September 2013 reisten einige Potsdamer Schüler nach Opole, nun erfolgte der Gegenbesuch. Die Gruppe ist am 2. Juni angereist und bleibt bis zum 6. Juni. Die Kinder sind in Gastfamilien untergebracht, um möglichst viel über das alltägliche Leben in Deutschland zu erfahren.

Gegenstand des Besuches der Opoler Schüler ist ein länderübergreifendes Wetterbeobachtungsprojekt, das über acht Monate mit den Schülern beider Schulen realisiert wird. Dabei werden die klimatischen Bedingungen beider Städte miteinander verglichen, vor allem auch vor dem Hintergrund des gravierenden Oderhochwassers 1997, von dem Opole schwer betroffen war.    

„Unsere junge Schulpartnerschaft hat bereits einige Meilensteine zurückgelegt. Jeweils zwei Lehrer – und Schülerbegegnungen; Ausstellungen von Schülerzeichnungen der Schule und von Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Stadt in beiden Schulen – `Bilder aus Potsdam und Opole` auf deren Grundlage ein käuflich zu erwerbender Schülerkalender entstanden ist; das gemeinsame länderübergreifende Schulprojekt `Wetterbeobachtungen`, das in beiden Schulen gleichzeitig durchgeführt und ausgewertet wird, für das wir den Potsdamer Klimapreis 2014 erhalten sowie der gemeinsame Start im Erasmus+ Programm ab dem Schuljahr 2014/15 in dessen Projektzeitraum vier verschiedene UNESCO-Koffer durch die Partnerschulen gepackt werden. Ein besonderes Dankeschön geht an die Landeshauptstadt, auf deren Vorschlag wir im September 2013 durch den Verein ehemaliger Bediensteter der EU (AIACE) eine erhebliche Projektfördersumme für unsere Schulpartnerschaft erhielten“, erläutert Kerstin Barz, Schulleiterin der UNESCO-Projektschule.

Auch Oberbürgermeister Jann Jakobs betont seine Begeisterung über die bestehende Schulpartnerschaft und die Projekte: „Ich freue mich, zu sehen, wie diese neu entstandene Schulpartnerschaft aufblüht und lebt und welche tollen Projektideen daraus entstanden sind. Besonders gefällt mir die Idee, UNESCO-Projektkoffer zu packen und diese am Ende unserer diesjährigen Jahreskampagne `Leben im UNESCO-Welterbe` als Lernangebot für alle Grundschulen der Landeshauptstadt Potsdam zur Verfügung zu stellen.“

„Die junge Schulpartnerschaft ist eine wunderbare Bereicherung für unsere älteste Städtepartnerschaft“, so der Oberbürgermeister weiter.