Pressemitteilung Nr. 230 vom 17.04.2015

Richtfest für das Museum Barberini

Palast Barberini, Alfred von Loebenstein, um 1940, Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Palast Barberini, Alfred von Loebenstein, um 1940, Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Palast Barberini, Alfred von Loebenstein, um 1940, Sammlung Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Oberbürgermeister Jann Jakobs hat heute gemeinsam mit Bauherr Hasso Plattner, Architekt Thomas Albrecht, dem früheren Ministerpräsidenten Manfred Stolpe und 250 geladenen Gästen Richtfest für das Museum Barberini am Alten Markt gefeiert. Im nächsten Jahr soll der Leitbau in der Potsdamer Mitte fertig werden. Für das Frühjahr 2017 soll das Haus mit einer ersten Ausstellung und 80 Werken aus der Sammlung Prof. Plattners von Gegenwartskunst aus der DDR eröffnet werden. Anbei dokumentieren wir die Rede von Oberbürgermeister Jann Jakobs:

„Sehr geehrter Herr Plattner,
sehr geehrter Herr Landtagsvizepräsident,
sehr geehrter Herr Albrecht,
sehr geehrter Herr Stolpe,
sehr geehrte Gäste,

wir haben schon viele Meilensteine für die Entwicklung der neuen Potsdamer Mitte erlebt. Dazu zählen sicher die Fertigstellung der neuen Verkehrsführung oder die Eröffnung des neuen Landtages.

Der heutige Tag ist aber noch einmal ein ganz besonderer Meilenstein: Der Rohbau des Museum Barberini an der historischen Stelle und den historischen Dimensionen macht es endgültig und unumstößlich: Der Alte Markt von Potsdam entsteht als einer der schönsten Plätze Europas neu!

Die vielen Diskussionen und die viele Arbeit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt wie der öffentlichen und privaten Investoren haben sich gelohnt. Das wird immer deutlicher!

Besonders ist dieses Richtfest heute auch, weil mit dem Museum Barberini neben dem Landtag und neben unserem städtischen Museum ein drittes Gebäude am Alten Markt gebaut wird, das dem öffentlichen Wohl und der öffentlichen Nutzung dient. Neben dem Haus der Demokratie und dem Haus der Geschichte entsteht ein Haus der Kunst und Kultur. Etwas Besseres kann einer Stadt in ihrem Herzen nicht passieren.

Im Namen der Landeshauptstadt Potsdam möchte ich Ihnen, Herr Plattner, für das hier gezeigte und sich manifestierende Engagement recht herzlich danken. Ich danke Ihnen, dass Sie an Potsdam festgehalten und sich nicht davon haben abbringen lassen, das Herz Potsdams zu bereichern.

Die Operation am offenen Herzen Potsdams wird die Stadtverwaltung auch fortsetzen. Je mehr der neue Alte Markt seine Gestalt annimmt, desto dringlicher erscheinen der Abriss der Fachhochschule und die Neubebauung der beiden Quartiere neben der Nikolaikirche. Wir werden daher das Leitbautenkonzept – das schon bei der Bebauung der Alten Fahrt so gute gestalterische Dienste geleistet hat – für diese Quartiere fortschreiben. Und ich bin sicher: Erneut werden alle Kritiker verstummen, wenn die Symbiose aus moderner Architektur und historischen Zitaten in Anlehnung an den historischen Stadtgrundriss und in der bewährten Qualität Gestalt angenommen hat.

Heute geht mein Dank aber erstmal an den Bauherrn, den Eigentümer, die Architekten und Planer sowie die Bauleitung des Museum Barberini, die mit der Stadtverwaltung hervorragend zusammengearbeitet haben.

Ich wünsche den Gewerken weiterhin gutes Gelingen, dem Bauherrn die Einhaltung seines Budgets und allen Potsdamerinnen und Potsdamern die Vorfreude auf die Eröffnung dieses neuen, faszinierenden Kunst-Museums im Herzen unserer Stadt.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“