1713 - Die Garnisonstadt

Seinen Ausbau zur Garnisonstadt verdankt Potsdam dem preußischen König Friedrich Wilhelm I, der als Soldatenkönig in die Geschichte Preußens einging.

Er ordnete alles dem Aufbau einer starken Armee unter. Um die Soldaten unterzubringen, wurden bauliche Erweiterungen notwendig. Die Bebauungsfläche vergrößerte sich von 43 auf 142 Hektar. Das regelmäßige Straßensystem und die zweigeschossige Bebauung mit Typenhäusern sind bis heute die gut erkennbaren Merkmale der "Neustädte". Der Soldatenkönig holte die Holländer, bekannt als gute Handwerker, nach Potsdam, um die Stadt zu bevölkern und zu bebauen.

Zwischen 1721 und 1735 entstanden die Nikolai-, die Heilig-Geist- und die Garnisonkirche. Die Kirchtürme bestimmten fortan die Silhouette der Residenz- und Garnisonstadt Potsdam.