Pressemitteilung Nr. 143 vom 06.03.2015

Bundeswehr: Oberbürgermeister begrüßt Aufgabe der Sammelstandortschießanlage

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs hat die Entscheidung der Bundeswehr begrüßt, auf den Bau einer Sammelstandortschießanlage in der Döberitzer Heide zu verzichten. „Es ist die richtige Entscheidung, diesen Standort nicht weiter auszubauen“, so Jakobs. Persönlich hatte er sich in den vergangenen Wochen an die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen gewandt, um Details über die Pläne zu erfahren. Das Ministerium hat heute in einem Antwortschreiben an den Oberbürgermeister erklärt, der Standort Döberitzer Heide entlang der Bundestraße 2 zwischen Groß Glienicke und Krampnitz werde weiterhin genutzt, die Ausbaupläne würden aber nicht weiter verfolgt.

In dem Schreiben kündigte das Ministerium zudem an, bei weiteren Planungen an bereits bestehenden Plätzen künftig frühzeitig die Länder und Kommunen einzubeziehen. Jakobs dazu: „Die Ankündigung der Bundeswehr, die Länder und Kommunen künftig frühzeitig in solche Planungen einzubeziehen, ist ein wichtiges Signal. Sowohl die Kommunen als auch die Bürgerinnen und Bürger müssen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Beteiligung ist unabdingbar. Nur so kann eine Akzeptanz erfolgen.“