Pressemitteilung Nr. 547 vom 26.09.2008

Delegation aus Israel zu Gast im Potsdamer Rathaus

Vom 24. bis 26.9.2008 war Potsdam zum 2. Mal gastgebende Stadt für die internationale Konferenz für Software-Technologie und Softwareentwickler, die CONQUEST(Conference on Quality Engineering in Software Technology). Die internationale Konferenz fand zum 11. Mal statt und ist inzwischen zum Welttreffen der Softwareentwickler geworden. Rund 400 Teilnehmer aus 15 Nationen nahmen an der Konferenz teil. Veranstalter war das Potsdamer Unternehmen iSQI - International Software Quality Institute, das sich im Mai letzten Jahres in Potsdam angesiedelt hat.
Anlässlich der Konferenz empfängt heute Oberbürgermeister Jann Jakobs eine israelische Delegation von hochrangigen Wirtschaftsvertretern sowie den Organisator der CONQUEST und den Geschäftsführer des Internation Software Quality Institutes, Stephan Goericke, im Potsdamer Rathaus.
In diesem Jahr hatte die Konferenz erstmalig mit Israel ein Partnerland. Israel wurde aus Anlass des 60-sten Jahres der Staatsgründung und der herausragenden Stellung in der IT-Wirtschaft ausgewählt. Die IT - Branche in Israel ist in den letzten Jahren rasant gewachsen und hat hinter den USA und Kanada die am meisten gelisteten Unternehmen in der NASDAQ. Gemeinsames Anliegen ist es im Rahmen der CONQUEST, die neuesten Technologien der IT-Branche Israels deutschen Unternehmen vorzustellen und die Kooperationen zwischen israelischen und deutschen Unternehmen zu stärken. Damit wird den langjährigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Israel und Deutschland Rechnung getragen, die nun auch am IT-Standort Potsdam Fuß fassen sollen. Denn die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist die zweitgrößte IT-Region in Deutschland und Potsdam mit seinen fast 300 Unternehmen im IT- und Softwarebereich auf Wachstumskurs.

Oberbürgermeister Jann Jakobs begrüßt außerordentlich, dass die internationale IT- Konferenz inzwischen ein fester Bestandteil in der IT-Branche in der Hauptstadtregion geworden ist und Potsdam als Tagungs- und Kongressstandort sich damit fest etabliert hat. „Die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie hat in der Landeshauptstadt Potsdam einen ganz besonderen Stellenwert und ist unser besonderes Aushängeschild", sagte Jann Jakobs. „Wir wollen und müssen die Hemmschwellen abbauen, die den Kontakt zwischen deutschen und israelischen Unternehmen erschweren, denn Potsdam ist ein internationaler und toleranter IT-Standort", betonte der Oberbürgermeister.

Neben dem Erfahrungsaustausch haben die Gäste auch Interesse am jüdischen Leben in der Landeshauptstadt. Die Auseinandersetzung und Wahrung des jüdischen Lebens in Potsdam spielt bei der Ansiedlung von Unternehmen aus Israel eine wichtige Rolle. In Potsdam ist man auf einem guten Weg, wie das Projekt „Stolpersteine" und der geplante Bau der jüdischen Synagoge zeigen. Im Rahmen des Empfanges stellen Schüler das Projekt „Stolpersteine" vor.
Stephan Goericke, Director International Software Quality Institute, wies darauf hin, dass die langjährig guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Israel und Deutschland, welche auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt beruhen, nun auch in Potsdam Fuß gefasst haben und vielversprechende Perspektiven für beide Partner bieten. "Wir haben unsere langjährigen israelischen Partner mit großer Freude empfangen, denn sie leisten einen hohen qualitativen Beitrag für unser Konferenzprogramm", sagte Goericke.

Der Leiter der Israelischen Delegation Yaron Tsubery, QA & Testing Director Manager Comverse, dankte dem Oberbürgermeister für die politische Unterstützung des gemeinsamen Anliegens, Kooperationen zwischen israelischen und deutschen Unternehmen von Erfolg zu krönen. "Wir fühlen uns in Deutschland willkommen und es macht Freude, mit den deutschen Geschäftspartnern am gemeinsamen Erfolg zu arbeiten", sagte Yaron Tsubery.

Nach dem Empfang begibt sich die israelische Delegation zur ehemaligen jüdischen Synagoge und legt dort einen Kranz nieder.