Auswahlverfahren für den Beirat für Menschen mit Behinderung

Beirat für Menschen mit Behinderung (© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.)
Beirat für Menschen mit Behinderung (© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.)
Beirat für Menschen mit Behinderung (© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.)

Am Mittwoch, 21. Februar 2018, wurden im Potsdam Museum, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung die künftigen Beiratsmitglieder sowie deren Nachrücker ausgelost: Adelheit Bode, Alexander Wietschel, Bettina Kalus, Djamal Elangui Okoko, Gabriele Struck, Gerald Behnke, Heike Dörfel, Heike Lobbe-Schulz, Heike Thiel, Jan Krech, Joachim Lange, Kai Okurka, Katharina Deppe, Manuela Kiss, Oloff Lange, Petra Hirschfeld, Thomas Zander, Ute Warbein, Viktor Kalitke und Wolfgang Kroll. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden von der Stadtverordnetenversammlung am 7. März 2018 offiziell für fünf Jahre benannt.

Nach den Rücktritten mehrerer Beiratsmitglieder im Frühjahr 2017 gab es keinen Beirat für Menschen mit Behinderung mehr. Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürger sprachen sich dafür aus, das Aufgabenprofil des Beirats für Menschen mit Behinderung sowie das Wahlverfahren neu aufzustellen. Bis zur Sommerpause fanden fünf Veranstaltungen statt, in denen gemeinsam mit Verwaltung, Politik und der interessierten Einwohnerschaft an dieser Thematik gearbeitet wurde.

Dabei wurde unter anderem herausgearbeitet, dass der Beirat für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam von nun an aus 15 bis 20 Mitgliedern statt bisher 5 bis 9 bestehen soll. Weiterhin soll das Gremium sowohl aus Menschen mit Behinderung als auch Menschen ohne Behinderung zusammengesetzt sein. Grundsätzlich sollen jedoch immer mehr Menschen mit Behinderungen im Beirat vertreten sein. Zudem wird angestrebt, den neuen Beirat mit einer gleichen Anzahl an Männern und Frauen zu besetzen. Darüber hinaus sollten zwei der künftigen Beiratsmitglieder zwischen 16 und 25 Jahren alt sein.

Der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Christoph Richter, hatte dazu aufgerufen, sich bis zum 31. Januar 2018 für das Auswahlverfahren des Beirates für Menschen mit Behinderung zur Verfügung zu stellen beziehungsweise mögliche andere Interessierte für das Auswahlverfahren zu gewinnen. Die Landeshauptstadt Potsdam braucht die Stimme vom engagierteren Expertinnen und Experten in eigener Sache sowie Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich für die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Landeshauptstadt Potsdam einsetzen.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung ist ein ehrenamtliches, beratendes Gremium der Landeshauptstadt Potsdam, das unter anderem:

  • an politischen Entscheidungen mitwirken,
  • bei Entscheidungen in der Verwaltung beraten und begleiten
  • sowie Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger sein soll.

Zur Verfügung stehen den neuen Mitgliedern des Beirates:

  • ein vollständig ausgestattetes Büro,
  • Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 Euro (unter Vorbehalt des Haushaltsbeschlusses der Stadtverordnetenversammlung)
  • sowie eine Unterstützungskraft (15 Stunden pro Woche).

Kontakt:

Landeshauptstadt Potsdam
Büro für Chancengleichheit und Vielfalt
Friedrich-Ebert-Str. 79-81, 14461 Potsdam
Fax: 0331 289 84 1085
E-Mail: gleichstellung@rathaus.potsdam.de

Für Rückfragen zum Verfahren oder Fragen zum Beirat für Menschen mit Behinderung steht Christoph Richter, unter der Telefonnummer 0331-289 1085, Ihnen gerne zur Verfügung.