Potsdamer Spitzentreffen zur Digitalisierung im HPI
Pressemitteilung Nr. 824 vom 27.11.2017

Total digital: Landeshauptstadt Potsdam treibt Digitalisierung voran

 Bürgermeister Burkhard Exner (rechts) im Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Estland Christoph Eichhorn (Mitte) und Carmen Hentschel. (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Frank Daenzer)
 Bürgermeister Burkhard Exner (rechts) im Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Estland Christoph Eichhorn (Mitte) und Carmen Hentschel. (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Frank Daenzer)
Bürgermeister Burkhard Exner (rechts) im Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Estland Christoph Eichhorn (Mitte) und Carmen Hentschel. (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Frank Daenzer)

Am Samstag, den 25. November 2017 haben mehr als 80 Teilnehmer aus Stadtverordnetenversammlung, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Führungskräfte aus der Verwaltung und kommunalen Unternehmen im Hasso-Plattner-Institut am Campus Griebnitzsee die Chancen und Herausforderungen der Digitalen Transformation für die Landeshauptstadt Potsdam diskutiert.
 
Prof. Dr. Christoph Meinel, Institutsdirektor und CEO des Hasso-Plattner-Instituts und Franz-Reinhardt Habbel, Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes führten mit viel beachteten Vorträgen in das Thema ein. Es folgten interaktive Workshops zu den Themen digitale Verwaltung, städtische Infrastruktur, Bildung, Mobilität und Wirtschaft. Darüber, wie die Digitalisierung Politik und Verwaltung ganz konkret ändern kann,  berichtete der deutsche Botschafter in Estland, Christoph Eichhorn. Estland ist der Vorreiter der Digitalisierung innerhalb der EU. In Estland ist bereits Realität, was in Deutschland erst diskutiert wird. Mit ihrer digitalen Bürgerkarte haben die Bürgerinnen und Bürger Zugang zu den relevanten Dienstleistungen. Sie können ihre Daten selbst zuhause am Rechner kontrollieren und schützen. Behördengänge sind kaum mehr nötig. Der Breitbandzugang zum Netz ist für alle Schulen Standard.

„Wir werden die starken Impulse vom heutigen Tag für unsere Digitalisierung nutzen. Dafür braucht es auch ein „digital mindset“, also ein klares Verständnis darüber, was Digitalisierung für Potsdam bedeutet. Digitalisierung ist mehr als ein Ansatz für eine moderne Verwaltung. Die Digitalisierung durchdringt alle Gebiete unserer Arbeit. Unsere Vision ist, dass Schülerinnen und Schüler mit digitalen Medien lernen. Der Nahverkehr soll moderne urbane Mobilität ermöglichen. Und vor allem: Die Bürgerinnen und Bürger sollen von der Digitalisierung im Rathaus profitieren.“ so Bürgermeister Burkhard Exner.

Die Landeshauptstadt Potsdam bewegt das Thema Digitalisierung in sehr unterschiedlichen Facetten: Digitalisierung der Verwaltung, smarte Mobilität, Smart City, Digitale Bildung, Breitband oder das digitale Stadtwerk sind nur einige von vielen Themen, die aktuell auf der Agenda der Politik und der Verwaltung stehen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung war klar: Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verändert die Art und Weise wie wir leben, arbeiten und denken. Wir kaufen online ein und bezahlen online.

„Wir werden die Chancen der Digitalisierung nutzen, um zukunftsfähig zu bleiben. Deshalb werden wir künftig verstärkt digitale Prozesse gestalten und den Einsatz moderner Technik im Rathaus forcieren“, so Oberbürgermeister Jann Jakobs.

Als besondere Herausforderung gilt es, die Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den anspruchsvollen Weg der Digitalisierung mitzunehmen, u. a. durch gute Angebote der Fortbildung. Ein wesentlicher Handlungsschwerpunkt liegt beim Bürgerportal. .    

„Wir haben es hier geschafft, ein gemeinsames Verständnis von Digitalisierung zu entwickeln und eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Darauf können wir aufbauen.“ meint Dr. Christoph Andersen, CIO der Landeshauptstadt. „Ich denke, diese Veranstaltung hat einen wichtigen Beitrag für die Digitalisierung in Potsdam geleistet.“